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TSG-Verteidiger: Bereit fürs Spitzenspiel

Es ist angerichtet: Am Sonntag reist die TSG Neustrelitz als  Tabellenführer der Fußball-Regionalliga zum Zweiten Berliner AK.

Bestritt bisher alle Spiele: TSG-Abwehrmann Thomas Franke.
Matthias Schütt Bestritt bisher alle Spiele: TSG-Abwehrmann Thomas Franke.

Sonntag wird es ernst. Im Topspiel der Fußball-Regionalliga Nordost tritt Spitzenreiter TSG Neustrelitz beim Tabellenzweiten Berliner AK (Anstoß 13.30 Uhr/Poststadion) an. Mehr Spitzenspiel geht nicht. Alle Augen sind auf diese Partie gerichtet. Können die TSG-Kicker von Coach Thomas Brdaric auch das elfte Spiel in Serie gewinnen und die Tabellenführung weiter ausbauen?

„Wir fahren nach Berlin und wollen dieses Spiel gewinnen. Wir müssen aber nicht“, sagte TSG-Abwehrmann Thomas Franke vor der Spitzenpartie. Mit vier Punkten liegen die Neustrelitzer vor den Berlinern in der Tabelle. Seit dieser Spielzeit ist der 25-Jährige auf der Innenverteidigerposition neben Kapitän Rico Morack gesetzt, bestritt alle elf Saisonspiele über die vollen 90 Minuten und durfte auch im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg über die 120 Spielminuten ran. Dies gelang neben dem 1,86 Meter großen Abwehrspieler nur Keeper Daniel Bittner und Rechtsverteidiger Lukas Novy. Überhaupt zeichnet sich die TSG-Defensive derzeit als Prunkstück aus. Nur sechs Gegentreffer kassierte die Brdaric-Elf. In den letzten drei Saisonspielen blieben die Residenzstädter gar ohne Gegentreffer. „Es hat lange nicht so viel Spaß gemacht in dieser Truppe zu spielen. Wir sind ein eingeschworener Haufen und genießen gerade die Situation. Wir denken aber weiterhin nur von Spiel zu Spiel“, sagte der 25-Jährige, der im Sommer 2011 von Dynamo Dresden nach Mecklenburg wechselte. Hier durchlief der in Brandenburg an der Havel geborene Thomas Franke in den vergangenen zwei Spielzeiten unter Ex-Coach Rastislav Hodul mehrere Positionen im Team, ehe der 25-Jährige nun unter Thomas Brdaric als Innenverteidiger ran darf. „Das ist schon meine Lieblingsposition. Hinten fühle ich mich wohl“, kommentierte Thomas Franke, der mit seinen Teamkollegen vor dem Spitzenspiel beim Berliner AK am Freitage um 11 Uhr im Wokuhler Walstadion eine Trainigseinheit absolviert.

Viele Fans begleiten die Mannschaft

Nach Berlin dürften die TSG-Kicker von gut 200 Anhängern begleitet werden. Neben zwei Bussen machen sich viele Fans per Bahn auf den Weg. „Ich glaube, wir hatten bisher noch nie so viel Zuspruch. Das kitzelt auch bei uns Spielern noch ein paar Prozent mehr heraus. Wir wollen den Fans somit etwas zurückgeben“, so der 25-Jährige. Sicher würden sich die TSG-Fans über drei Punkte freuen. Doch bis es soweit ist, stehen im Berliner Poststadion 90 intensive Spielminuten bevor. „Einige Spieler von uns haben sich den BAK gegen Union II angeschaut. Wir wissen, dass das Spiel ein hartes Stück Arbeit wird, müssen uns aber wahrlich nicht verstecken“, strotzt Thomas Franke wie die gesamte TSG-Mannschaft derzeit vor Selbstvertrauen.