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Hansa Rostock

Vorstandschef Marien für Verkauf des Ostseestadions

Rostock / Lesedauer: 1 min

Hansa Rostocks Vorstandsvorsitzender Robert Marien glaubt, dass der Verein sich mit dem Ostseestadion übernommen hat. Für eine Sanierung fehlt das Geld.
Veröffentlicht:03.03.2021, 11:57
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Hans Rostocks Vorstandsvorsitzender Robert Marien befürwortet einen Verkauf des vereinseigenen Ostseestadions an die Stadt Rostock. „Man muss die Probleme sehen, aber auch die Chancen, die dahinterstehen. Es soll ein Modell sein, das allen gerecht wird”, sagte der Vorstandsvorsitzende im NDR-Podcast „SPOMV”. Die Verhandlungen mit der Hansestadt und dem Land stünden aber am Anfang, sagte Marien. Für Kauf und Sanierung der Arena wird ein Gesamtvolumen in Höhe von rund 30 Millionen Euro veranschlagt.

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Marien gab zu, der Verein habe sich übernommen, indem er Besitzer und Betreiber des Stadions gewesen sei. „Das wird der FC Hansa Rostock so auf Dauer nicht durchhalten”, sagte der 40 Jahre alte Vorstandschef.

Das 29.000 Plätze bietende Ostseestadion muss 20 Jahre nach dem Umbau saniert und modernisiert werden. Dafür fehlt dem verschuldeten Verein, der die Arena Ende der 1990er-Jahre für den symbolischen Preis von einem Euro erwarb, das Geld.