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Zittersiege der Favoriten im DFB-Pokal

Ihre Gegner kämpften, mussten sich aber teils erst in den letzten Minuten geschlagen geben: Leverkusen, Wolfsburg, München und Frankfurt haben den Sprung ins Viertelfinale geschafft.

Leverkusens Emre Can (r.) bejubelt seinen Siegtreffer.
Patrick Seeger Leverkusens Emre Can (r.) bejubelt seinen Siegtreffer.

Bayer Leverkusen ist mit einem Pokal-Zittersieg beim SC Freiburg in seine Woche der Wahrheit gestartet. Die Werkself mühte sich am Mittwochabend zu einem glücklichen 2:1 (1:1) beim Drittletzten der Fußball-Bundesliga. Vor 16 400 Zuschauern verschaffte dem Cupsieger von 1993 ein Treffer von Emre Can in der 77. Minute den erhofften Sieg. Robbie Kruse hatte die wenig überzeugenden Gäste schon nach 30 Sekunden in Führung geschossen, es war das schnellste Tor im laufenden Pokal-Wettbewerb. Für die tapfer kämpfenden Freiburger glich Matthias Ginter zwischenzeitlich aus (19.).

Nur mit Ach und Krach hat der VfL Wolfsburg die Pflichtaufgabe im Pokalduell gegen den FC Ingolstadt gemeistert. Erst ein spätes Tor von Ivica Olic (89.) sicherte dem Volkswagen-Club beim hart umkämpften 2:1 (0:1) gegen den Zweitligisten den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals. Ausgerechnet der frühere Wolfsburger Meisterspieler Caiuby (17.) schoss Ingolstadt in Führung. Ein abgefälschter Verzweiflungsschuss von Naldo (66.) brachte dem VfL den Ausgleich.

Cup-Verteidiger FC Bayern und Eintracht Frankfurt sind als letzte Teams in das Viertelfinale eingezogen. Der Rekordpokalsieger aus München gewann 2:0 (1:0) bei Bundesliga-Konkurrent FC Augsburg. Der später am Knie verletzte Arjen Robben (4.) und Thomas Müller (78.) trafen zum Erfolg. Frankfurt mühte sich daheim zu einem 4:2 (1:0) über Zweitligist SV Sandhausen. Vaclav Kadlec und der dreimal erfolgreiche Joselu sicherten den Sieg.