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Regionalliga

SCN-Volleyballerinnen schaffen vorzeitig den Klassenerhalt

Neubrandenburg / Lesedauer: 3 min

Der Regionalligist aus der Viertorestadt machte den Ligaverbleib durch vier Punkte in zwei Heimspielen perfekt. Drei Saisonpartien stehen aber noch an.
Veröffentlicht:12.02.2024, 17:48

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Zwei Spiele, zwei Tage, drei Mannschaften, neun Sätze, insgesamt 411 erzielte Punkte, vier Zähler und am Ende der Klassenerhalt: Ein rundum gelungenes Doppelheimspielwochenende feierte Volleyball-Regionalligist SC Neubrandenburg in der Nordstaffel. „Das war beste Werbung für den Sport in der Stadt“, resümierte SCN-Trainer Daniel Sy. Dessen Mannschaft verlor erst knapp mit 2:3 (22:25, 21:25, 26:24, 26:24, 12:15) gegen den Wiker SV, ehe das MV-Duell gegen den SV Warnemünde mit 3:1 (25:20, 20:25, 25:20, 29:27) gewonnen wurde.

Durch die vier geholten Punkte ist das Team vom Tollensesee im Gesamtklassement damit drei Partien vor dem Saisonende nicht mehr von den Mannschaften auf den letzten drei Plätzen einzuholen und kann für eine weitere Spielzeit in der Regionalliga planen. „Es war ein spielstarker Auftritt“, berichtete Sy. Nach den beiden 1:3-Niederlagen in den beiden Hinspielen konnte der SCN zumindest teilweise Revanche nehmen. Auch gegen den Tabellendritten Wik wäre ein Sieg möglich gewesen. „Am Ende waren wir aber nicht geknickt, sondern konnten über den einen Punkt jubeln“, resümierte der SCN-Trainer.

Wik hat in Satz fünf mehr Kraft

Dabei führten die Viertorestädterinnen in Durchgang eins schon mit 18:11, gaben diesen Satz aber noch mit 22:25 aus der Hand. Auch in Abschnitt zwei hielten die Gastgeberinnen in der Sporthalle Ost 1 mit, verloren diesen aber mit 21:25. „Wir hatten aber keinen Einbruch in unserem Spiel“, analysierte Sy. Der SCN kämpfte sich (erfolgreich) zurück in die Partie und holte die Sätze drei und vier jeweils mit 26:24 und glich zum 2:2 aus. Somit musste die Entscheidung in Satz fünf fallen. Dann habe laut Sy aber etwas die Kraft im abschließenden Tiebreak gefehlt. Das Team aus Wik sicherte sich diesen mit 15:12 und gewann nach reiner Netto-Spielzeit von 134 Minuten mit 3:2. „So ein langes Spiel hatte ich lange nicht. Beide Teams haben auf sehr hohem Niveau agiert“, so Sy. „Wir sind mit breiter Brust aus der Halle herausgegangen und auch wieder hineingegangen.“

Denn nur knapp 18 Stunden nach Spielende gegen das Team aus Schleswig-Holstein trat der SCN im zweiten Match des Wochenendes gegen den SV Warnemünde an. Eine „bissige SCN-Mannschaft“, so Sy, holte dabei die drei Punkte. Angeführt von SCN-Zuspielerin Emma Bittins, die in beiden Partien eine starke Leistung auf dem Hallenparkett zeigte, holte das Team aus Mecklenburg-Vorpommern Satz eins mit 25:20.

Grundelemente des Volleyballs waren vorhanden

Doch in Abschnitt zwei waren die Rostockerinnen am Drücker, die diesen mit 25:20 gewannen und zum 1:1 ausgleichen konnten. „Bei uns haben die Grundelemente super stark gesessen“, sagte Sy. "Das ging über den Aufschlag, das Zuspiel, die Annahme und auch den Angriff." Ebenso hatten auch die zahlreichen SCN-Fans in der Halle ihren Anteil, die ihre Mannschaft immer wieder lautstark anfeuerten.

So ließ sich der SCN auch nach dem zwischenzeitlichen 1:1-Satzausgleich nicht aus der Ruhe bringen und holte Abschnitt drei mit 25:20. In Durchgang zwei mussten sich die rund 150 Fans lange gedulden, ehe die SCN-Mannschaft durch ein 29:27 die Partie entschied, das Heimspielwochenende erfolgreich beendete und gleichzeitig über den Ligaverbleib jubeln konnte.