Ringen

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Andrej Ginc verpasst WM-Medaille

Andrej Ginc (links, in einem früheren Kampf) schied bei der WM im Viertelfinale aus.
Andrej Ginc (links, in einem früheren Kampf) schied bei der WM im Viertelfinale aus.
Marion Stein

Bei der Weltmeisterschaft der Junioren in der Slowakei hatte der Torgelower Ringer einiges vor. Doch ein Iraner war besser.

Für den Torgelower Ringer Andrej Ginc ist der Traum von einer WM-Medaille geplatzt. Bei der Weltmeisterschaft der Junioren in Trnava (Slowakei) im griechisch-römischen Stil schied der 20-Jährige (Kategorie bis 60kg) im Viertelfinale gegen den Iraner Ali Reza Nejati nach einer 0:9-Niederlage aus.

„Das ist schon Mist, aber der Iraner war vor allem am Boden klar besser“, sagte er nach dem Aus. Weil der Iraner anschließend unglücklich sein Halbfinale gegen den Inder Vijay Vijay verlor, war für Ginc auch die Chance auf die Hoffnungsrunde dahin. Dort hätte er noch einmal die Möglichkeit gehabt, um Bronze kämpfen zu können.

Am Samstag geht es in der Bundesliga weiter

Andrej Ginc war mit einem klaren 7:1-Erfolg gegen den Chinesen Libin Ding ins Turnier gestartet, eine Runde später war aber schon Schluss für den amtierenden Junioren-Europameister, der in dieser Saison zudem Deutscher Meister bei den Männern geworden war.

„Das ist schade, aber so ist das eben im Sport. Es geht jetzt weiter“, sagte der Torgelower. Und zwar schon am kommenden Wochenende: Dann steht der Ringer mit dem RV Lübtheen auf der Matte. Die Mannschaft erwartet am Samstag in der Ringer-Bundesliga den SV Nackenheim. Der Kampfabend beginnt um 19 Uhr. <span class="media-container dcx_media_rtab” data-dcx_media_config=" {}"="" data-dcx_media_type="rtab">