LAUFSPORT

Auch Berlin-Marathon abgesagt

Das Coronavirus hält den Sport weiter fest im Würgegriff. Eine weitere Großveranstaltung im Herbst in der Hauptstadt wird nicht stattfinden.
Die Straße des 17. Juni in Berlin wird in diesem Herbst nicht gefüllt mit sein Marathonläufern aus aller Welt.
Die Straße des 17. Juni in Berlin wird in diesem Herbst nicht gefüllt mit sein Marathonläufern aus aller Welt. Soeren Stache
Berlin.

Deutschlands größte Laufveranstaltung wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Der Berlin-Marathon ist am Dienstag wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden, eine wirkliche Überraschung war es nicht mehr. Schon seit Wochen wurde über das Aus für Berlin spekuliert. Der Berliner Senat beschloss nun am Dienstag ein Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern bis zum 24. Oktober. Der Marathon sollte am 27. September stattfinden, im Vorjahr liefen etwa 47 000 Teilnehmer aus aller Welt durch die Hauptstadt.

Berlin gilt als eine der schnellsten Marathonstrecken. Vor zwei Jahren war der Kenianer Eliud Kipchoge in 2:01:39 Stunden den noch heute gültigen Weltrekord gelaufen. Der Äthiopier Kenenisa Bekele schrammte dann 2019 nur knapp an dem Fabelrekord vorbei. Er verfehlte eine neue Bestmarke lediglich um zwei Sekunden.

Aufgrund der Coronakrise waren zuletzt auch viele andere Marathons abgesagt oder in den Herbst verlegt worden. So zum Beispiel der Hamburg-Marathon vom 19. April auf den 13. September. Ob der Lauf in der Hansestadt wirklich stattfinden wird, dürfte mehr als fraglich sein. Zudem sind im Oktober weitere Marathonveranstaltungen wie etwa in Dresden oder in Frankfurt/Main geplant.

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