Kommentar zu Joshua Kimmich

Auch ein Fußball-Millionär muss sich nicht impfen lassen

Auch Fußball-Millionäre müssen sich nicht impfen lassen, wenn sie nicht wollen, findet unser Kommentator. Joshua Kimmichs Worte drücken die Bedenken vieler Menschen aus.
Joshua Kimmich im Trikot der Nationalmannschaft
Joshua Kimmich im Trikot der Nationalmannschaft NIKOLAY DOYCHINOV
Neubrandenburg

Joshua Kimmich möchte sich erst einmal nicht impfen lassen. Seine Bedenken an der Coronaimpfung haben vor allem bei Bedenkenträgern aus Politik sowie Sport Befremden und teils heftige Debatten ausgelöst. Ein Kommentator meinte: Fußball-Millionäre in kurzen Hosen haben sich gefälligst impfen zu lassen, schon allein aus Solidarität.

Nein, auch Fußball-Millionäre müssen sich nicht impfen lassen, wenn sie nicht wollen. Es darf ebenso wenig eine Rolle spielen, dass Profifußballer in der Pandemie ja ihren Job weiter ausüben durften und jetzt gefälligst dankbar sein sollten. Ihren Job durften VW-Mitarbeiter zum Beispiel ebenso ausüben.

Weiterlesen: Impfstatus von Joshua Kimmich löst heftige Debatte aus

Impf-Bedenken bei vielen Menschen

Es gibt einen Fakt, der bei diesen Impfdiskussionen in den vergangenen Wochen gern ausgeblendet wird: In Deutschland gibt es keinen Impfzwang. Es ist die individuelle Entscheidung jedes einzelnen Menschen, sich impfen zu lassen. Und: Impfentscheidungen sollten allein zwischen Patient und Arzt getroffen werden, nicht zwischen Patient und Politikern oder Journalisten.

Joshua Kimmichs Worte drücken aus, wie es wahrscheinlich vielen Menschen geht. Sie haben Impf-Bedenken, weil ihnen die Informationen nicht reichen. Die Politik hat mit ihrem teilweise unglaubwürdigen Impfvorgehen gehörig dazu beigetragen, dass die Gesellschaft in dem Punkt momentan so gespalten ist.

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Kommentare (10)

...sich impfen zu lassen und begründen muss er es schon gar nicht, kann er ja für sich behalten. Aber wenn er es tut und mit Langzeitfolgen begründet, die es in der Form nicht gibt, dann wird es zum Problem. Denn hier haben auch die "sozialen" Medien ganze Arbeit geleistet und viel Raum für Fehlinformationen gelassen, indem jeder mit irgendwelchen Quellen um sich werfen kann.

Aber vielleicht gehört das auch zur modernen Freiheit dazu, sich auch falsch informieren zu dürfen, auch für einen Hr. Kimmich.

Herr Kimmich muss sich nicht impfen lassen. Stimmt. Wenn er dann aber so eine Begründung nennt - im Prinzip nur Worthülsen aus der Schwurbelecke - dann darf er sich auch Kritik anhören. Um dem Ganzen dann die Krone aufzusetzen, sollte man auch stets darauf hinweisen, dass er mit seinem Kumpel L. Goretzka die Initiative gegen Corona gegründet hat, wo er aktiv für die Impfung wirbt. Also ziemlich verworren, der Herr Kimmich. Für sich selbst die Nichtimpfung mit Ängsten vor etwas Unbekanntem / nicht Vorhandenem zu begründen, aber anderen Menschen die Impfung aufschwatzen wollen, damit man selbst schön Steuern spart. Prima.

Wäre ich Kimmich, würde ich meine Kickstiefel schnappen, meinen Vertrag kündigen und auswandern. 🖕
Sicher gibt es genug Topvereine, die ihn mit Kusshand nehmen würden.
Und wo er sich nicht in seine Gesundheit hineinquatschen lassen muss, geschweige denn, dass "eine deutschlandweite Debatte" losgetreten wird.
Zur Erinnerung: Trainer Nagelsmann ist zwei mal geimpft und trotzdem erkrankt.
Merken die eigentlich noch was?
Zumal Kimmich im Alter von 26 erhöht gefährdet für eine Herzmuskelentzündung durch die Impfung ist.
Wenn ihn das umhauen würde und er seine Profikarriere beenden müsste, schenkt ihm auch keiner einen Blumentopf und alle schlendern unschuldig pfeifend davon...
Dann heisst es halt: Ooopsi, kann passieren.🤷
Was ist nur los in diesem Land? 🤮

zwar nicht Herr Kimmich, sondern nur Rösler, aber auswandern können Sie trotzdem.... also fix das braune Parteibuch eingepackt und ab nach Belarus, Qatar, oder wo auch immer ihre Lieblings Diktatur ist. Auf jeden Fall wäre es dann wieder etwas heller in D

Lebt ja auch noch? Dachte schon..... sie Clown.

...
Er mag sich etwas ungünstig ausgedrückt haben in seiner Begründung. Aber er war wohl einfach nicht darauf vorbereitet ein moralisches Interview zu geben. Sein Fach ist Fußball.
Vermutlich hätte er sich mit etwas mehr Vorbereitungszeit auch eloquenter und besser begründet ausdrücken können.

Der Moralapostel Reporter ist offensichtlich nicht mehr objektiv und geleitet von seinen Gefühlen. Mit welchem Recht nimmt er sich heraus dem Spieler unsolidarisches Verhalten vorzuwerfen?
Dient seine Angriffslust nicht auch dem Fortschritt/Fortbestehen einer gesellschaftlichen Spaltung? Sollte er sich nicht besser zügeln? Er ist offensichtlich Sportjournalist. Mit welcher Begründung wagt er sich an das Thema Impfung/Wissenschaft? Offensichtlich lediglich mit der Begründung seine gefestigte Meinung dem Sportler gegenüber kundzutun. Das ist hier aber völlig fehl am Platz!

Horror! Entsetzen! Kimmich will sich (noch) nicht impfen lassen! Das geht ja nun gar nicht! Ich meine, wen interessiert es schon, dass diese „Impfstoffe“ bislang alle nur eine bedingte Zulassung haben, dass sie, zumindest teilweise, auf mRNA-Basis entwickelt wurden, einer Technik, die bislang noch nie am Menschen praktiziert wurde. Dass die Studien noch gar nicht abgeschlossen sind und alle, die sich freudig ompfen lassen, - bewusst oder unbewusst - zu Laborratten werden? Wen interessiert es schon, dass just in Ländern, die mit ihrer hohen Durchimpfungsrate prahlen, die Infektionszahlen unter Geimpften Rekordwerte erreichen (siehe Israel, Island, Gibraltar usw.), dass immer mehr „Vollimmunisierte“ in den Kliniken landen? Dass es in Deutschland (noch) nicht so dramatisch ist, dürfte daran liegen, dass wir einige Wochen hinterherhinken.
Wieso werden eigentlich Ungeimpfte immer rabiater genötigt, sich ompfen zu lassen, um damit angeblich „die anderen“ zu schützen? Diese „Impfung“ schützt allenfalls den Geimpften selbst vor einem schweren Verlauf, und selbst das ist fraglich, wenn man sich die Zahlen anschaut. Ist den Geimpften bewusst, dass sie nach wie vor sowohl sich selbst als auch andere anstecken können? Wie können „Experten“ a la Lauterbach vollmundig Langzeitfolgen ausschließen? Woher wollen sie dieses „Wissen“ nehmen, wenn es noch gar keine Langzeiterfahrung gibt? Ich erinnere an Contergan. Die Zahlen über z.T. auch schwere Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen haben erschreckende Ausmaße angenommen. Andere Impfstoffe hätte man schon längst vom Markt genommen. Aber wer nicht sehen will und die Augen verschließt…

Contergan war kein Impfstoff sondern ein Medikament für z. B. Schwangere.
Es gibt bei Impfstoffen im allgemeinen keine "Langzeitfolgen".
Ich weiß gar nicht, wer immer wieder mit diesem Quatsch anfängt.
Und es ist absolut belegt und erwiesen, daß Geimpfte mit allergrößter Wahrscheinlichkeit NICHT schwersterkranken an Covid.
Und genau darum geht es.
Schwere Verläufe verhindern und so die Krankenhäuser und Intensivstation entlasten.
Und das was Kimmich erzählt ist bestenfalls nur dumm, auf keinen Fall begründet oder richtig.
Meine Fresse, ist das denn wirklich so schwer zu verstehen?

Was für ein Glück, dass es Experten wie Sie gibt. Ich bin doch glatt auf eine Aussage von Prof. Detlev Krüger hereingefallen.
Er sagte: „Es ist nicht korrekt und nicht ganz redlich zu sagen, es gäbe keine Folgeschäden, Spätschäden durch die Impfung. Das können wir nicht sagen. Wir haben die Impfung ja erst wenige Monate...“
Ach ja, Prof. Krüger war als Vorgänger von Drosten bis 2016 Professor und Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin….

Und wenn Sie dann noch Ihre Behauptung belegen würden, wonach es absolut belegt und erwiesen ist, dass Geimpfte "mit allergrößter Wahrscheinlichkeit" NICHT schwer erkranken? Ich habe da nämlich Zahlen gesehen, die eine andere Sprache sprechen. Aber die kommen gewiss auch von Leuten, die keine Ahnung haben.

Diese ganzen Experten...
Was Kimmich macht oder nicht macht, interessiert mich nicht die Bohne.
Die Fußballspieler von heute können neben Fußball nicht mehr viel. Das Ergebnis, wenn man ab dem 10.Lebensjahr nicht mehr viel lernt im Nachwuchszentrum der Großvereine.
Aber eines bekommen sie dort auf jeden Fall beigebracht: Umgang mit den Medien und der Öffentlichkeit.
Und das ist das Problem in diesem Fall. Kimmich muss wissen, wie seine Worte wirken. Und das in Zeiten, in denen es allen logisch denkenden Experten und Entscheidern darum geht, möglichst schnell Impfquoten zu erreichen, die deutlich höher liegen als 80%.