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Bellarabi, Rudy, Brandt und Reus dürfen nicht mit

Joachim Löw hat entschieden: Vier Spieler wurden aus dem deutschen EM-Kader gestrichen.
Joachim Löw hat entschieden: Vier Spieler wurden aus dem deutschen EM-Kader gestrichen.
Christian Charisius

Es war gewiss nicht einfach für den Bundestrainer, nach dem Regen-Spiel gegen die Slowakei vier Nationalspieler auszusortieren. In einem Fall ist die Entscheidung besonders tragisch.

"Ich weiß, dass es eine große Enttäuschung für die Spieler ist, die nicht dabei sind", sagte Bundestrainer Joachim Löw, bevor er die Namen der vier bekanntgab, die nicht mit zur Europameisterschaft in Frankreich fahren werden. Demnach werden Karim Bellarabi, Julian Brandt (beide Bayer Leverkusen), Sebastian Rudy (1899 Hoffenheim) und Marco Reus von Borussia Dortmund nicht zum deutschen EM-Kader gehören.

Die Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger und Mats Hummels gehören hingegen zum 23 Spieler umfassenden Kader, teilte Löw am Dienstag im Trainingslager in Ascona mit. Der lange verletzte Schweinsteiger sei wieder voll belastbar. Bei Hummels müsse man noch abwarten, so der Bundestrainer. Auch die Jungstars Joshua Kimmich, Julian Weigl und Leroy Sané fahren zur EM.

„Er kann im Moment nur gerade auslaufen. Für uns und für ihn eine bittere Entscheidung gewesen, er wäre eine Bereicherung gewesen“, sagte Löw über Reus, der schon die WM 2014 wegen einer Verletzung kurzfristig verpasst hatte.

Bis zum Freitag wird Löw seine EM-Fahrer noch in der Schweiz vorbereiten. Dann geht es weiter zur Turnier-Generalprobe am Samstag in Gelsenkirchen gegen Ungarn. Nach zwei freien Tagen wird der Weltmeister am kommenden Dienstag sein EM-Stammquartier in Évian-les-Bains am französischen Ufer des Genfer Sees beziehen. Am 12. Juni in Lille startet Deutschland gegen die Ukraine in das Turnier. Weitere Gruppengegner sind am 16. Juni in Saint-Denis Polen und Nordirland am 21. Juni im Pariser Prinzenpark.