Eishockey Ostseeliga
Blizzards müssen auf Ausrutscher hoffen

Die Neubrandenburg Blizzards schielen noch auf den dritten Tabellenplatz.
Die Neubrandenburg Blizzards schielen noch auf den dritten Tabellenplatz.
Peter Krüger

Während der Meister in der Eishockey-Ostseeliga schon längst feststeht, ist der Ausgang im Kampf um Platz drei noch völlig offen.

Der Meister steht längst fest, gespielt wird aber trotzdem noch. Und zwar zum letzten Mal in der Samstagabend endenden Eishockey-Ostseeliga-Saison. Ein wenig traurig waren die Malchower Wölfe, immerhin seit einigen Wochen neuer Titelträger, schon, als am vergangenen Wochenende die Spielabsage aus dem Klinker Lager eintrudelte.

„Natürlich hätten wir gerne noch mal gespielt“, gibt Malchows Chef Robert Benz zu, „doch nun müssen wir eben damit leben“. Und das tun sie auch ganz gut, denn sie sind ja mit dem Gewinn der Meisterschaft ohnehin schon am Ziel ihrer Träume angelangt.

Zwei Spiele, danach Siegerehrung

„Nun schauen wir den anderen vier Mannschaften in ihren Duellen einfach gerne noch mal zu“, so Benz, der aber mit einem Ohr auch schon in Richtung Schlusssirene des zweiten Spiels hört. Dann nämlich findet die Ehrung der Sieger sowie Platzierten in der Malchower Eishalle statt.

Zuvor treffen aber ab 18 Uhr die Müritz Wikinger auf den OSC Berlin sowie die Neubrandenburg Blizzards im Anschluss (ab 20.30 Uhr) auf die Rostock Kodiaks. In beiden Spielen geht es jedoch nur noch um die Vergabe des dritten Platzes. Sollten die Müritzer ihr Spiel gewinnen, dann ist dieser auch schon fest von ihnen belegt.

„Wir hatten eine nicht so tolle Saison, da wollen wir uns wenigstens mit einem Sieg und Platz drei aus der Spielzeit verabschieden“, hofft Peter Zander, Chef der Müritz Wikinger. Gewinnen die Klinker gegen das Schlusslicht aus der Hauptstadt, dann hat das letzte Saisonspiel zwischen Neubrandenburg und Rostock nur noch statistischen Charakter.

Besser gespielt, (vermutlich) schlechter platziert

„Dann geht es um nichts mehr“, bedauert Blizzards-Boss Martin Endlich und blickt ein wenig traurig auf die laufende Saison zurück. „Es ist schon paradox, da spielen wir viel besseres Hockey als in den letzten Jahren und stehen am Ende vermutlich mit einer schlechteren Platzierung da als in den vergangenen Spielzeiten.“

Nur mit einer Klinker Niederlage zuvor und einem eigenen Sieg gegen die Kodiaks könnten die Neubrandenburger als derzeitiger Vierter noch auf Platz drei springen.