Speedway

Brite holt sich Grand Prix-Sieg in Teterow

In der Teterow wurde der neunte Lauf um die Speedway-Weltmeisterschaft ausgefahren. 9000 Zuschauer waren dabei.
Thomas Krause Thomas Krause
Tai Woffinden (links) siegte beim Grand Prix in Teterow.
Tai Woffinden (links) siegte beim Grand Prix in Teterow. Ralf Dreier
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Teterow.

Tai Woffinden hat den Speedway-Grand Prix in Teterow gewonnen. Der 28 Jahre alte Brite setzte sich im vorletzten Lauf um die Weltmeisterschaft 2018 durch und hat sich damit eine gute Ausgangsposition für das Finalrennen am 6. Oktober im polnischen Torun geschaffen.

Woffinden führt nach neun von zehn WM-Rennen mit 124 Punkten vor dem Polen Bartosz Zmarzlik (114). Dritter ist Maciej Janowski aus Polen mit 98 Zählern.

In der Bergring-Arena setzte sich der Brite, der bereits 2013 und 2015 Speedway-Weltmeister war, im 23. und letzten Lauf des Abends vor dem amtierenden Weltmeister Jason Doyle aus Australien und dem Polen Smarzlik durch. Vierter wurde US-Star Greg Hancock.

Der Brite war hinterher mehr als zufrieden. „Es ging heute nur darum, dass ich meinen Vorsprung in der Gesamtwertung halten kann. Ich habe ihn jetzt sogar um einen Punkt vergrößert”, sagte Woffinden. Jetzt sei er bereit, sich in zwei Wochen auch den WM-Titel zu holen.

Wölbert siegt im 18. Lauf

Bester Deutscher in Teterow war Kevin Wölbert, der als Reservefahrer für den verletzten Craig Cook ins Feld rutschte, auf Platz 13. Wölbert gewann sogar den 18. Lauf, das Halbfinale blieb ihm aber verwehrt. Kai Huckenbeck belegte Rang 15, 16. wurde der dritte Deutsche Martin Smolinski.

Den einzigen Grand Prix-Lauf in Deutschland verfolgten etwa 9000 Speedway-Fans in der Teterower Bergring-Arena. „Mit der Zuschauerzahl sind wir nicht zufrieden, da hätten wir uns deutlich mehr gewünscht. Aber aus sportlicher und organisatorischer Sicht war es ein tolles Rennen”, sagte Veranstaltungsleiter Adi Schlaak.