BERGRING TETEROW

Deutscher kämpft unter Schmerzen um Speedway-Titel

Schmerzen gehören zum Leben eines Motorsportlers. Martin Smolinski ließ sich behandeln, um sich am Samstagabend mit den weltbesten Speedway-Fahrern in Teterow zu messen.
Thomas Krause Thomas Krause
Der Pole Bartosz Zmarzlik (vorn) gehört zu den Mitfavoriten in Teterow. Martin Smolinski (kleines Bild) will möglich
Der Pole Bartosz Zmarzlik (vorn) gehört zu den Mitfavoriten in Teterow. Martin Smolinski (kleines Bild) will möglichst viele Punkte holen. Ralf Dreier/Archiv
Teterow.

Die vergangenen Tage hat Martin Smolinski viele Stunden bei seinem Physiotherapeuten verbracht und dabei erfahren, was Schmerzen sind. Der 34-Jährige ließ sich behandeln, um Samstagabend halbwegs fit zu sein für eines der größten Speedway-Rennen, das der 34-Jährige in dieser Saison fahren wird. Smolinski darf durch eine Wildcard beim Deutschland-Grand-Prix in der Teterower Bergring-Arena starten und möchte natürlich im Konzert der weltbesten Bahnfahrer dabei sein.

„Fast schmerzfrei” reicht Smolinski

Allerdings stürzte der Bayer vor sieben Tagen beim Rennen in Gorican (Kroatien), bei dem drei Grand-Prix-Plätze für 2020 ausgefahren wurden und zog sich einige Prellungen zu. „Zum Glück sind keine Rippen gebrochen, aber diese Prellungen machen mir zu schaffen“, teilte das deutsche Speedway-Ass via Facebook mit. Perfekt werde es wohl nicht bis zum Wochenende. „Mein Ziel ist es, fast schmerzfrei zu sein, um mich gut auf dem Motorrad bewegen zu können“, so Smolinski.

Schmerzen gehören zum Leben eines Motorsportlers, und deshalb geht auch Adi Schlaak, Veranstaltungsleiter des WM-Rennens in Teterow, davon aus, dass der Deutsche dabei sein wird: „Ich kenne Martin viele Jahre, der wird starten.“ Angesichts der Konkurrenz sind Smolinskis Chancen auf einen Sieg beim Grand Prix in der Bergring-Arena indes gering. Für den Deutschen dürfte es ehe darum gehen, den einen oder anderen Punkt zu sammeln im Konzert der Superstars aus Polen, Schweden, Dänemark und Russland.

Der Däne Leon Madsen liegt an der WM-Spitze

Allerdings – die Bergring-Arena scheint ein gutes Pflaster für Martin Smolinski zu sein. Vor drei Jahren – damals ebenfalls mit einer Wildcard – raste er in Teterow auf Rang sechs. Heute Abend dürften eher der Däne Leon Madsen, der mit 75 Punkten in der WM-Gesamtwertung führt, sowie Polens Superstar Bartosz Zmarzlik (69), Emil Sayfutdinov aus Russland, der Slowake Martin Vaculik (beide 68 Punkte) und Fredrik Lindgren aus Schweden (63) die Pace bestimmen.

Die Stadiontore am Teterower Bergring öffnen sich nach Angaben des Veranstalters am Samstag um 17 Uhr. Ab circa 19 Uhr beginnen die Rennen.

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