RB LEIPZIG

Die Jungs aus Sachsen bringen viel Spaß mit

Das Team von RB Leipzig steht zum Ende des diesjährigen Ligabetriebs gut da – mal wieder. Trotzdem reist die Mannschaft mit großem Respekt an.
Beim Jubiläumsturnier 2016 belegten die Fußballknaben von RB Leipzig (rot-weiß), hier bei der Begegnung mit der TSG Neustrelitz, den achten Rang.
Beim Jubiläumsturnier 2016 belegten die Fußballknaben von RB Leipzig (rot-weiß), hier bei der Begegnung mit der TSG Neustrelitz, den achten Rang. Heiko Brosin
Leipzig ·

Ihren Meistertitel haben sie inzwischen schon fast abonniert. Das dritte Jahr in Folge schloss die U13 von RB Leipzig die Talenteliga des Sächsischen Fußball-Verbandes als Tabellenführer ab. Nur ein einziges Spiel ging in dieser Saison für die Jungs unentschieden aus, alle anderen haben sie gewonnen. Viel mehr geht nicht.

Dazu kommt noch der Landespokal, den sie in diesem Jahr ebenfalls gewonnen haben, wie bereits 2012 und 2015. Und dabei gibt es die RB-Jugend erst seit gut sechs Jahren. Um es kurz zu fassen: Die Jungs stehen gut im Stoff für die 20 Spiele, die sie sich in dieser Hallensaison vorgenommen haben.

Wenn es aber um die Pläne beim Fußball-Knabenturnier in Neubrandenburg geht, dann neigt Cheftrainer Tom Stuckey trotzdem zu auffälliger Bescheidenheit. „Natürlich ist es immer unser Ziel, zu gewinnen. Man muss aber realistisch bleiben“, sagt Stuckey. Denn: „Wir können noch nicht ganz mit den Nachwuchszentren der Top-Mannschaften mithalten, die bei diesem Turnier in Neubrandenburg mitspielen.“

Das Publikum soll begeistert werden

Beim Knabenturnier tritt der Nachwuchs von RB Leipzig nun schon zum dritten Mal an. 2016 belegten sie Rang acht, das Jahr davor waren sie Vierter. Stuckey denkt, dass seine Jungs vor allem mit ihrer Mentalität punkten werden. „Das Team hat eine positive Einstellung, sie arbeiten gut zusammen, beherrschen das Umschaltspiel und sind fleißig.“

Und was fehlt? „Technische Reserven gibt es sicherlich, aber das ist ja in dem Alter völlig normal.“ Sollten sie auf einen stärkeren Gegner treffen, dann ist ihre Antwort eine intensive Spielweise, verspricht der Trainer. Und davon werde auch das Publikum profitieren, denn ihr Spiel soll schon beim Zuschauen richtig viel Spaß machen.

Ohnehin: „Das Turnier ist auf jeden Fall das Highlight der Hallensaison, eine besondere Sache mit richtig guter Atmosphäre.“ So hohe Zuschauerzahlen seien gerade in der Halle einmalig, meint er. Für Tom Stuckey wird es schon die zweite Teilnahme am Knabenturnier als Cheftrainer sein, beim ersten Mal war er noch Co-Trainer. Für Rasenballsport arbeitet der 34-Jährige seit April 2010. „Also fast von Anfang an.“

Vorher studierte er in Leipzig Sportwissenschaft und war froh, danach hauptamtlich in dem jungen Verein mitwirken zu können. Er ist dort nicht nur für das Training der U13 verantwortlich, sondern auch in die Organisation des Jugendbereichs mit eingebunden. Gebürtig ist er aber Norddeutscher. Er kommt aus Wilhelmshaven.

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