LEICHTATHLETIK

Diskus-Frauen mit Top-Platzierungen in Florenz

Claudine Vita vom SCN und Kristin Pudenz aus Potsdam waren in der Diamond League in Florenz dabei. Überragend war aber die Olympiasiegerin.
SCN-Ass Claudine Vita wurde Fünfte in Florenz.
SCN-Ass Claudine Vita wurde Fünfte in Florenz. Iris Hensel
Die Potsdamerin Kristin Pudenz überzeugte in Florenz.
Die Potsdamerin Kristin Pudenz überzeugte in Florenz. Peter Krüger
Florenz ·

Die deutschen Diskuswerferinnen haben beim Diamond-League-Meeting in Florenz (Italien) Top-Platzierungen erreicht. Kristin Pudenz vom SC Potsdam belegte am Donnerstag Abend in dem Weltklasse-Feld Platz drei. Die frisch gekürte Deutsche Meisterin kam in Florenz auf 64,42 Meter. Claudine Vita vom SC Neubrandenburg warf die ein Kilogramm schwere Scheibe in ihrem besten Versuch auf 62,72 Meter und landete am Ende auf Rang fünf. „Ich bin ganz zufrieden, der Wettkampf war wieder konstant. Es fehlt nur mal ein Ausrutscher nach oben”, sagte die 24-Jährige, die von Dieter Kollark und Astrid Kumbernuss in Neubrandenburg trainiert wird.

Überragende Diskuswerferin in Florenz war die zweifache Olympiasiegerin Sandra Perkovic mit 68,31 Metern. Für die Kroatin war es zugleich Saisonbestleistung. Sie musste am Ende aber um den Sieg zittern. Denn der jeweils letzte Durchgang wird in der Diamond-League im Best-of-Three-Modus ausgetragen.

Die drei nach fünf Durchgängen führenden Diskus-Frauen treten gegeneinander an, die mit dem weitesten Wurf gewinnt. Kristin Pudenz legte im Finale 61,70 vor, die die kubanische Weltmeisterin Yaime Perez mit 65,37 Metern konterte. Aber die 30 Jahre alte Sandra Perkovic behielt im letzten Wurf des Abends die Nerven und schleuderte die Scheibe auf 66,90. Die Kroatin durfte sich nicht nur über ihre Saisonbestleistung freuen, sondern auch über eine Siegprämie von 10 000 Dollar.

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