TSG NEUSTRELITZ

Ex-Sportdirektor wehrt sich gegen Vorwürfe

Der ehemalige Manager des Fußballclubs TSG Neustrelitz will Anschuldigungen nicht auf sich sitzen lassen.
Thomas Krause Thomas Krause
Sportdirektor Oliver Bornemann wehrt sich.  Foto: Peter Krüger
Sportdirektor Oliver Bornemann wehrt sich. Foto: Peter Krüger
Erfurt.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Oliver Bornemann, ehemaliger Sportdirektor bei der TSG Neustrelitz und jetziger Sportchef beim Fußball-Regionalligisten FC Rot-Weiß Erfurt, wehrt sich gegen Vorwürfe seitens des TSG-Vorstandes, er habe in seiner damaligen Funktion großen Anteil daran, dass der Club in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist.

„Ich habe nicht einen Vertrag alleinverantwortlich unterschrieben. Die Verträge wurden alle vom Präsidenten oder Vize-Präsidenten gezeichnet. Wenn man jetzt so tut, als hätte ich hier zu viel Geld ausgegeben und keiner wusste davon, dann ist das schlichtweg falsch”, sagte Bornemann der Bild-Zeitung.

Bornemann enttäuscht von TSG-Vorwürfen

Was den 43-Jährigen an den Darstellungen der TSG-Verantwortlichen besonders stört, ist, dass diese sich aus der Verantwortung stehlen wollen. „Ich habe als sportlicher Leiter und Präsidium Sport Zahlen bekommen und daran habe ich mich gehalten. Das ist in Erfurt genauso. Ich habe hier keinen einzigen Vertrag unterschrieben. Das jetzt solche Vorwürfe aus Neustrelitz kommen, lässt mich nicht kalt. Da bin ich menschlich schwer enttäuscht”, sagte Bornemann dem Blatt weiter.

Im Gespräch mit dem Nordkurier hatte TSG-Vizepräsident Klaus Mewes dem Ex-Manager Bornemann unter anderem vorgeworfen, er habe im Namen der TSG immer wieder Spieler verpflichtet, deren Vergütung weit über den finanziellen Möglichkeiten der TSG Neustrelitz gelegen hätten.

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