Thomas Häßler trainiert den BFC Preussen seit 2019.
Thomas Häßler trainiert den BFC Preussen seit 2019. Ralf Hirschberger/Archiv
Gesundheitliche Probleme

Ex-Weltmeister Thomas Häßler lässt Traineramt ruhen

Sorge um Thomas Häßler: Er kann seinen Trainer-Job beim BFC Preussen aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht mehr ausüben. Dabei geht es auch um einen Gedächtnisverlust.
dpa
Berlin

Der 1990er-Fußballweltmeister Thomas Häßler (56) lässt das Traineramt beim Berliner Fußball-Sechstligisten BFC Preussen aus gesundheitlichen Gründen ruhen. „Ich bin momentan nicht in der Lage, eine Mannschaft zu trainieren, solange ich nicht weiß, was ich habe“, sagte Häßler der „Bild“-Zeitung. Das bestätigte nun auch sein Verein.

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„Thomas Häßler ist erkrankt, er war jetzt zwei Spiele nicht bei uns an der Seitenlinie”, sagte der sportliche Leiter Pierre Seifert. „Wir hoffen hier alle, dass er so schnell wie möglich zurückkehren kann.”

Auf einer Pressekonferenz am Abend bestätigte Seifert Medienberichte über Gedächtnisverlust und Tinnitus bei Häßler. Die Ärzte hätten den früheren Mittelfeldstar „einmal auf den Kopf gestellt”, konkrete Erkenntnisse würden für Mitte September erwartet. Der 56-Jährige hatte am zweiten Spieltag eine Ansprache vor der Partie bei Hilalspor wegen gesundheitlicher Beschwerden abbrechen müssen.

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„Wir als BFC Preussen halten zu Thomas, das wird auch immer so sein. Einmal Preusse, immer Preusse”, betonte Seifert. „Er kriegt so viel Zeit, wie er braucht, bis er wieder gesund ist.” Häßler werde „noch eine ganz lange Zeit bei uns bleiben – ob als Trainer oder in irgendeiner anderen Funktion”.

Häßler trainiert den BFC Preussen seit 2019. Seine Nachfolge wird zumindest vorübergehend Daniel Volbert antreten.

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