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Finne soll Hansas linke Seite dicht machen

Hansas Neuer, der Finne Mikko Sumusalo (rechts), in Aktion.
Hansas Neuer, der Finne Mikko Sumusalo (rechts), in Aktion.
Mauri Ratilainen

Mikko Sumusalo wurde von RB Leipzig ausgeliehen. Die Feuertaufe wartet bei Wehen Wiesbaden.

Einen Tag vor dem Start in das Pflichtspieljahr 2015 meldete Fußball-Drittligist FC Hansa einen weiteren Neuzugang. Die abstiegsgefährdeten Mecklenburger leihen bis zum Saisonende Linksverteidiger Mikko Sumusalo vom Zweitligisten RasenBallsport Leipzig aus. „Uns ist es gelungen, in der Winterpause auf beiden Außenverteidigerpositionen für eine qualitative Verbesserung unseres Kaders zu sorgen. Hier hatten wir nach der ersten Saisonhälfte nicht zuletzt aufgrund vieler Verletzungen Handlungsbedarf“, sagte Hansas Sportdirektor Uwe Klein.
Vor dem 24 Jahre alten finnischen Nationalspieler hatte Hansa für die rechte Abwehrseite bereits Maximilian Ahlschwede (24/SV Wehen) verpflichtet. Weiter kamen Stürmer Sabrin Sburlea (25 Jahre/zuletzt vereinslos), Verteidiger Oliver Hüsing (21/ausgeliehen von Werder Bremen), Torhüter Marcel Schuhen (22/1. FC Köln II) und Mittelfeldspieler José-Alex Ikeng (26/zuletzt vereinslos) an die Küste. Dagegen musste U19-Nationalspieler Max Christiansen (zu FC Ingolstadt) aus finanziellen Gründen ebenso verkauft werden wie der beste Torschütze der letzten Saison, David Blacha (SV Wehen Wiesbaden).
Torwart-Routinier Jörg Hahnel zog aus der Misere seine persönlichen Konsequenzen, beendete seine Profi-Karriere und spielt beim Oberligisten Schönberg weiter. Die Verträge mit Mustafa Kucukovic und Lukas Pägelow wurden aufgelöst.
Schaut man auf die Ansetzungen und die Tabelle der 3. Liga, sieht man, dass für den FC Hansa an den ersten drei Februar-Wochenenden absolut wegweisende Spiele auf dem Programm stehen. Nacheinander treffen die Rostocker (19. Platz) auf Jahn Regensburg (20.), Sonnenhof Großaspach (18.) und Mainz 05 II (17.) und damit auf drei unmittelbare Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt.
Der aktuelle Fokus liegt jedoch erst einmal auf der Auswärtspartie am Sonnabend (Anstoß 14 Uhr) beim Tabellenneunten SV Wehen Wiesbaden. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge geht es vor allem um ein psychologisches Erfolgserlebnis.