:

Früherer DDR-Radrennfahrer Klaus Ampler gestorben

Klaus Ampler, Träger des Gelben Trikots, am 23. Mai 1963 vor dem Start zur 13. Etappe der Internationalen Friedensfahrt von Dresden nach Erfurt.
Klaus Ampler, Träger des Gelben Trikots, am 23. Mai 1963 vor dem Start zur 13. Etappe der Internationalen Friedensfahrt von Dresden nach Erfurt.
ZB

Der gebürtige Ostpreuße feierte unter anderem Erfolge bei der Friedensfahrt. Nun starb er in einem Pflegeheim.

Der frühere DDR-Radrennfahrer Klaus Ampler ist tot. Das bestätigte der ehemalige Vizepräsident des Bundes Deutscher Radfahrer, Wolfgang Schoppe, am Samstag der Nachrichtenagentur dpa. Ampler starb am Freitagabend in einem Leipziger Pflegeheim im Alter von 75 Jahren. Er war seit Jahren an Alzheimer erkrankt. „Wir können das noch gar nicht richtig verstehen“, sagte Amplers langjähriger Weggefährte Schoppe. Zuerst hatte MDR Sachsen unter Berufung auf die Familie darüber berichtet.

Der im ostpreußischen Marienberg geborene Radsportler feierte mit dem Gewinn der Friedensfahrt, einem Mehretappenrennen durch die DDR, Polen und die CSSR, seinen größten Erfolg. Zudem war er mehrfacher DDR-Meister auf der Straße und auf der Bahn. Seinen Sohn Uwe führte Klaus Ampler als Trainer zum Olympiasieg 1988 und zum WM-Titel 1986.