Solidarität mit Löhmannsröben

Fußball-Fans protestieren mit Cornflakes

Kaiserslautern-Profi Jan Löhmannsröben sorgte mit seiner Aussage über den Schiedsrichter für großes Aufsehen. Nun zeigen sich zahlreich Fans solidarisch.
Aus Protest gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) haben Fans massenhaft Cornflakes-Packungen vor die Tür der Frankfurter Zentrale gestellt.
Aus Protest gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) haben Fans massenhaft Cornflakes-Packungen vor die Tür der Frankfurter Zentrale gestellt. Twitter/@DFB_3Liga
Frankfurt/Main

Die Fans des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern zeigen sich mit ihrem Spieler Jan Lähmannsröben solidarisch. Aus Protest gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) haben sie massenhaft Cornflakes-Packungen vor die Tür der Frankfurter Zentrale gestellt. Die Fans wollen damit ein ungewöhnliches Zeichen gegen eine mögliche Strafe ihres Profis.

 

 

Löhmannsröben hatte nach dem Spiel des FCK gegen den FSV Zwickau, das 1:1 endete, gegen den Schiedsrichter gewütet. „Wenn das ein Schiri ist, weiß ich nicht, Digga, dann soll der Cornflakes zählen gehen”, sagte er unter anderem.

Grund für seine Kritik war ein Elfmeter für die Sachsen in der Nachspielzeit, vor dem Löhmannsröben den Ball zwar mit der Hand gespielt hatte, davor aber selbst mit dem Ellbogen getroffen wurde. „Ja, wenn das kein Foulspiel ist, ja leck mich am Arsch, Alter. Wie kann man das nicht sehen?”, sagte der Lautern-Profi über Schiedsrichter Markus Wollenweber. „Irgendwann platzt mir die Krawatte, ehrlich!”

DFB will Cornflakes an Tafel spenden

Mittlerweile hat sich der Fußball-Profi entschuldigt: „Vielleicht war meine Wortwahl nicht optimal, aber ich wollte zu keinem Zeitpunkt irgendjemanden beleidigen oder persönlich angreifen.”

Der DFB reagierte auf die Zusendung der zahlreichen Cornflakes-Packungen mit Humor. „Wir sind dann mal #Cornflakeszaehlen. Die original verpackten Cornflakes wird der #DFB komplett an die #Tafel Deutschland spenden.” Beim Verband gingen auch am Donnerstag weitere Cornflakes-Pakete ein, da sich auch andere Vereine mit dem FCK solidarisiert haben.

 

 

 

 

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