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Hansa-Coach auf verlorenem Posten

Versucht man die Verlautbarungen aus der Hansa-Chefetage in der vergangenen Woche zu deuten, dann war dieses Heimspiel gegen Preußen Münster die letzte Chance für Trainer Peter Vollmann. Mit dieser Niederlage dürfte auch die Ära des Coaches in Rostock beendet sein.
Versucht man die Verlautbarungen aus der Hansa-Chefetage in der vergangenen Woche zu deuten, dann war dieses Heimspiel gegen Preußen Münster die letzte Chance für Trainer Peter Vollmann. Mit dieser Niederlage dürfte auch die Ära des Coaches in Rostock beendet sein.
Andy Bünning

Der Drittligist aus Mecklenburg unterliegt erneut in seinem Heimspiel und schießt damit mit hoher Wahrscheinlichkeit seinen Trainer ab. Gegen Preußen Münster gab es ein 0:2.

Hansa Rostocks Talfahrt in der 3. Fußball-Liga geht weiter. Zum Rückrundenauftakt unterlag das Team von Trainer Peter Vollmann am Samstag vor 5600 Zuschauern in der Rostocker DKB-Arena gegen Preußen Münster nach desolater Leistung mit 0:2 (0:1) und bleibt auf einem Abstiegsplatz. Roger Krohne (23.) und Marcus Piossek (87.) erzielten die Tore für die Preußen, die erster Verfolger von Tabellenführer Arminia Bielefeld bleiben.

Deutet man die Zeichen der vergangenen Woche richtig, dürfte dies mit hoher Wahrscheinlichkeit die letzte Partie gewesen sein, die Peter Vollmann als Hansa-Trainer geleitet hat. Man darf gespannt sein, wen der FC Hansa im Fall der Fälle in der nächsten Woche dann als neuen Mann präsentieren wird.

In einer zerfahrenen Partie war den erneut umformierten Gastgebern die Nervosität nach der Pleitenserie der vergangenen Wochen und Monate deutlich anzumerken. Der frühe Rückstand, dem ein katastrophaler Fehler von Hansa-Verteidiger Sascha Schünemann voraus ging, vergrößerte die Verunsicherung nur noch. Bis zur Pause hatten die Rostocker keine einzige Torchance. Auch danach kam nicht viel. Die kompakt stehenden Preußen hatten keine Mühe, die harmlosen Angriffsbemühungen der Gastgeber im Keim zu ersticken.