FUßBALL

Hansa Rostock angelt sich kanadischen Nationalspieler

Der Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock treibt seine Kaderplanungen für die neue Spielzeit voran. Im letzten Saisonspiel kam der „Chancen-Guru” nur zu einem Remis beim Absteiger Aalen.
dpa
Adam Straith, (rechts, im WM-Qualifikationsspiel gegen Mexiko) bestritt bisher 43 Länderspiele für Kanada.
Adam Straith, (rechts, im WM-Qualifikationsspiel gegen Mexiko) bestritt bisher 43 Länderspiele für Kanada. Nick Didlick
Rostock.

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock bastelt weiter an seiner Mannschaft für die neue Saison. Der Club verpflichtete am Wochenende den kanadischen Nationalspieler Adam Straith. Der 28-Jährige, dessen Vertrag beim Ligakonkurrenten aus Lotte zum 30. Juni 2019 ausläuft, unterschrieb für zwei Jahre.

Straith spielte zuvor unter anderem für Energie Cottbus, 1. FC Saarbrücken und Wehen Wiesbaden. Seit seinem Debüt im Jahr 2010 bestritt Straith 43 Länderspiele.

Letztes Punktspiel gegen Aalen

In ihrem letzten Punktspiel in dieser Saison kamen die Rostocker indes nur zu einem 1:1 bei Absteiger VfR Aalen. Insgesamt acht Veränderungen hatte Trainer Jens Härtel vorgenommen, um einige Stammspieler für das Pokalfinale am kommenden Samstag in Neustrelitz (10.30 Uhr) gegen den Torgelower FC Greif zu schonen. Die völlig umformierte Mannschaft brauchte eine gewisse Anlaufphase, um ins Spiel zu finden.

„Es waren ja einige auf dem Platz, die sonst nicht so viel gespielt haben. Aber die haben sich richtig reingehangen und ihre Sache auch sehr ordentlich gemacht. Das war ein gutes Auswärtsspiel von uns“, urteilte Härtel, dessen Mannschaft das Spiel von Anfang an diktierte und mit zunehmender Spielzeit immer besser Fußball spielte.

Trainer: „Wir waren der Chancen-Guru”

Das sah auch der Trainer so: „Mit der spielerischen Leistung kann ich total zufrieden sein, mit dem Ergebnis natürlich nicht. Diesmal lief es auswärts wie sonst sehr oft zuhause. Wir waren der Chancen-Guru auf dem Platz, haben aber einmal nicht aufgepasst. Und das hat der Gegner bestraft.“ In der zweiten Halbzeit fehlte den Hanseaten auch oft das nötige Quäntchen Glück – nicht zuletzt bei den direkten Freistößen von Jonas Hildebrandt. Den ersten Versuch kratzte VfR-Schlussmann Bernhardt gerade noch aus dem Dreiangel (49.), beim zweiten Mal traf Hildebrandt die Latte (60.).

Aalen nutzte klare Chance zum Ausgleich

Der 22-Jährige war diesmal der Mann für alle Standards, führte ausnahmslos auch die zahlreichen Eckbälle aus. Und als er den Ball in der 76. Spielminute genau auf den Kopf von Kai Bülow servierte, hatte dieser keine Mühe, zur hochverdienten Führung einzuköpfen.

Die vielen ausgelassenen Möglichkeiten rächten sich noch. „Aalen reicht am Ende eine richtig gute Aktion“, ärgerte sich Trainer Härtel über den Ausgleichstreffer in der Schlussphase. Sliskovic traf nach 83 Minuten zum 1:1.

Hansa Rostock: Sebald, Hüsing, Reinthaler, Rieble, Ahlschwede (74. Wiese), Hildebrandt (78. Berger), Bülow, Rankovic, Soukou, Breier (82. Williams), Donkor

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