WAR ES DAS IM AUFSTIEGSKAMPF?

Hansa Rostock patzt in Würzburg

Nach sechs Spielen ohne Niederlage musste Fußball-Drittligist Hansa Rostock in Würzburg mal wieder eine Pleite hinnehmen.
Hansa-Trainer Jens Härtel (links) und sein Spieler Nils Butzen sind einfach nur enttäuscht.
Hansa-Trainer Jens Härtel (links) und sein Spieler Nils Butzen sind einfach nur enttäuscht. Peter Krüger
Würzburg.

Wie schon im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern verschlief Fußball-Drittligist Hansa Rostock komplett die erste Spielhälfte, lag schnell mit 0:2 zurück und verlor am Ende verdient mit 1:3.

Hansa begann mit vier personellen Änderungen gegenüber dem Lautern-Spiel und tat sich zu Beginn der Partie doch sichtlich schwer, ins Spiel zu finden. Anders die Gastgeber, auch wenn ihnen in der Anfangsviertelstunde kaum eine nennenswerte Annäherung in Richtung Hansa-Tor gelang.

Das sollte sich jedoch in Minute 17 ändern, als die Würzburger nach einem Eckball das 1:0 erzielen konnte – Torschütze Daniel Gägele. Die Kickers nutzten den Schwung und markierten in der 30. Minute durch Luca Pfeiffer sogar das 2:0.

Schwache erste Halbzeit der Gäste

Die Rostocker hingen nun natürlich gehörig in den Seilen, hatten aber urplötzlich die große Chance zum Anschlusstreffer. Doch der Freistoß von Nico Neidhart, der eigentlich als Hereingabe galt, sprang letztendlich vom Pfosten wieder ins Spielfeld.

Kurz vor dem Pausenpfiff trat noch Rostocks Stürmer Daniel Hanslik gefährlich in Erscheinung, doch insgesamt war es von den Hanseaten natürlich viel sie wenig, was sie im ersten Durchgang anboten.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Hausherren kaum zu bremsen. Erst setzte Robert Herrmann einen Schuss an den Pfosten, dann rettete Hansa-Keeper Marcus Kolke zwei Mal prächtig gegen Luca Pfeiffer.

Die Gäste ihrerseits mussten bis zur 60. Minute warten, bis sich ihnen die erste eigene Großchance bot. Breier mit einem Querpass auf Lukas Scherff, der aber in Kickers-Keeper Müller seinen Meister fand.

Breier-Tor kommt zu spät

In der 70. Minute dann die Entscheidung: Luca Pfeiffer versetzt gekonnt Gegenspieler Scherff und schiebt zum 3:0 ein. Das 1:3 durch Rostocks Pascal Breier in der 87. Minute war dann nur noch Ergebniskosmetik.

„Wir haben eine ganz schlechte erste halbe Stunde gespielt”, so Hansa-Spieler Kai Bülow nach dem Spiel, „wir sind jetzt natürlich riesig enttäuscht. Es sind aber noch sechs Punkte zu vergeben und dann muss man sehen, wo wir am Ende stehen”.

 

 

Hansa spielte mit: Kolke – Neidhart (ab 63. Vollmann), Riedel, Sonnenberg (ab 78. Straith), Ahlschwede – Bülow, Butzen (ab 46. Nartey), Pepic, Scherff – Hanslik (ab 63. Pedersen), Breier

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