Feuer in WC-Container

Hansa Rostock zahlt Strafe für zündelnde Fans

Erneut muss Hansa Rostock für die Taten einiger Fans bezahlen. Dieses Mal haben Anhänger bei einem Auswärtsspiel gezündelt.
dpa
Bereits zum dritten Mal muss der FC Hansa Rostock in diesem Jahr eine Strafe für Ausschreitungen der eigenen Fans zahlen.
Bereits zum dritten Mal muss der FC Hansa Rostock in diesem Jahr eine Strafe für Ausschreitungen der eigenen Fans zahlen. Bernd Wüstneck
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Rostock.

Hansa Rostock muss für die Verfehlungen seiner Fans bereits zum dritten Mal in diesem Jahr zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Drittligisten wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger zu einer Geldstrafe in Höhe von 2000 Euro verurteilt. Während der Halbzeit des Drittligaspiels beim SV Wehen Wiesbaden am 3. Februar 2019 sei in der WC-Container-Anlage des Rostocker Zuschauerbereichs ein Brand gelegt worden, teilte der DFB am Montag zur Urteilsbegründung mit.

In der vergangenen Woche hatte das DFB-Sportgericht den Club mit einer Geldstrafe in Höhe von 41 950 Euro belegt. Mit dem Urteil wurden vor allem Vorkommnisse beim DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Nürnberg am 31. Oktober 2018 geahndet.

Teures Spiel für Hansa Rostock

Dabei sind nach DFB-Angaben unter anderem vor dem Anpfiff im Rostocker Zuschauerblock 52 pyrotechnische Gegenstände abgebrannt worden, während des Spiels weitere elf. Weitere Verfehlungen hatte es am 3. November 2018 im Drittligaspiel beim FC Carl Zeiss Jena.

Die erste drastische Strafe hatte es Ende Januar gegeben, als Hansas Berufung gegen ein Urteil in einer mündlichen Verhandlung zurückgewiesen worden war. Die Geldstrafe betrug damals 38 350 Euro. Den größten Anteil machten die Vorkommnisse im Erstrunden-Spiel des DFB-Pokalwettbewerbs gegen den VfB Stuttgart im August 2018 aus, als mindestens 92 pyrotechnische Gegenstände abgebrannt worden waren.

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