VOR DEM TOPSPIEL DER 3. LIGA

Hansa Rostocks Gegner mit großen Personalsorgen

Zuletzt vier Siege in Serie lassen Fußball-Drittligist Hansa Rostock von der Zweiten Liga träumen. Mit einem Sieg in Duisburg winkt sogar ein direkter Aufstiegsplatz.
Hansa-Trainer Jens Härtel (Mitte) warnt in Interviews vor der Stärke der Duisburger.
Hansa-Trainer Jens Härtel (Mitte) warnt in Interviews vor der Stärke der Duisburger. Peter Krüger
Duisburg ·

Jetzt gilt es. Nach vier Siegen in Folge steht das Team von Trainer Jens Härtel an der Schwelle zu den direkten Aufstiegsrängen: Der Sprung dorthin soll mit einem weiteren Dreier am Samstag (14 Uhr/NDR Fernsehen live) beim Tabellendritten (die Würzburger zogen mit einem 3:0-Sieg über Chemnitz gestern Abend vorbei) MSV Duisburg gelingen. Fünf Siege in Folge gelangen den Rostockern immerhin schon über drei Jahrzehnte nicht mehr.

Fest steht aber jetzt schon: So groß das Selbstvertrauen der Hanseaten ist, so dünn ist die Personaldecke der Duisburger, die unter der Woche die Tabellenführung einbüßten, die sie zuvor wochenlang inne hatten. Bis zu acht Spielern könnten dem MSV im Spiel gegen Hansa fehlen.

Der Rostocker Coach aber warnt. „Die Duisburger wollen die Punkte, die sie in Uerdingen verloren, natürlich wieder zurückholen. Aber wir fahren dorthin, um unseren guten Lauf fortzusetzen”, sagte der 51-Jährige vor dem Duell der beiden Traditionsclubs.

Acht Vereine streiten sich um die Aufstiegsplätze

Hansa ist derzeit Fünfter, zwei Punkte hinter dem MSV. Fünf Spieltage vor Schluss liegen zwischen dem Tabellenzweiten MSV Duisburg und dem Tabellenneunten 1860 München nur sieben Punkte. Mit einem Sieg würden die Rostocker am Gegner vorbeiziehen und einen direkten Aufstiegsplatz belegen. Acht Vereine streiten sich noch um zwei direkte Aufstiegsplätze und den Relegationsrang.

Härtel kann beim einstigen Bundesliga-Rivalen auf das Personal zurückgreifen, das mit der Erfolgsserie in den vergangenen Wochen die Hoffnungen an der Küste auf die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga genährt hat.

Von den Stammkräften fehlt lediglich der seit Monaten verletzte Nik Omladic. Mittelstürmer John Verhoek, der am vergangenen Mittwoch beim 4:0 über Schlusslicht Carl Zeiss Jena leicht angeschlagen fehlte, könnte an seiner einstigen Wirkungsstätte wieder in die Startelf rücken. Am Freitag hat er jedenfalls wieder das komplette Training mitmachen können. „Das sah schon ganz gut aus”, so Härtel.

 

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