PAVEL DOTCHEV

Hansa-Trainer muss im Sommer gehen

Die Zukunft von Pavel Dotchev in Rostock ist entschieden: Im Sommer ist Schluss. Einige Fans wollen ihn aber halten.
Thomas Krause Thomas Krause
Trainer Pavel Dotchev wird den FC Hansa Rostock wohl verlassen.
Trainer Pavel Dotchev wird den FC Hansa Rostock wohl verlassen. Andy Buenning
Rostock.

In der Gerüchteküche brodelte es in den vergangenen Tagen bereits heftig, jetzt steht es fest. Fußball-Drittligist Hansa Rostock und Trainer Pavel Dotchev gehen spätestens im Sommer getrennte Wege. Das bestätigte der Deutsch-Bulgare am Mittwoch dem Rundfunksender NDR 1 Radio MV. Demnach werde der im Juni dieses Jahres auslaufende Vertrag des 53-Jährigen nicht verlängert. Das habe ihm Hansa-Sportchef Markus Thiele telefonisch mitgeteilt.

Die Trennung ist das Ergebnis einer Krisensitzung von Aufsichtsrat und Vorstand, die sich nach Weihnachten über die sportliche Talfahrt mit fünf Spielen ohne Sieg beraten hatten. Offiziell bestätigt haben die Hansa-Bosse die Trennung von Dotchev noch nicht. Vorstands-Chef Robert Marien wird lediglich so zitiert: „Es gab Gespräche zwischen Vorstand und Aufsichtsrat, in denen die sportliche Situation besprochen wurde.”

Dotchev entscheidet über seine Zukunft

Ein Grund für die Zurückhaltung könnte sein, dass Hansa mit Dotchev die Saison gern beenden würde. Zudem bliebe mehr Zeit, einen Nachfolger zu finden. Nach dem 0:2 der Rostocker gegen Energie Cottbus hatte Sportvorstand Markus Thiele öffentlich Kritik an der Arbeit des Trainers geübt.

Nach Medienberichten soll es nun am Trainer liegen, zu entscheiden, ob er in der Rückrunde das Team neu motivieren und in die Erfolgsspur zurückführen kann. Die Fans wünschen sich sogar einen längeren Verbleib von Dotchev. In Foren und sozialen Netzwerken spricht sich die Mehrheit für den aktuellen Trainer aus.

"Meilenweit vom Saisonziel enfernt"

Martin Zimmermann meint, „Rostock macht immer dieselben Fehler, einen besseren werden sie nicht bekommen.“ Marko Reimann findet: „Entweder, man glaubt nicht an den Trainer und geht sofort getrennte Wege, oder man spricht ihm das Vertrauen aus und lässt ihn in Ruhe arbeiten.”

Es finden sich aber auch negative Stimmen gegenüber Dotchev. Jean Rostock schreibt: „Das Saisonziel war klar der Aufstieg. Davon sind wir meilenweit entfernt. Pavel kann noch so sympathisch sein, wenn er die Mannschaft nicht mehr erreicht und sich der Erfolg nicht einstellt, muss gehandelt werden.” Stephan Froe: „Sympathie hin, Sympathie her. Jeder, der mehr als zwei Spiele im Stadion war, muss zugeben, dass wir mit einem Aufsteiger nichts gemeinsam haben.”

 

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