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Hochbrisantes Duell Hansa gegen Dynamo Dresden

Die Fanlager beider Clubs gelten als miteinander verfeindet, immer wieder gab es gewalttätige Auseinandersetzungen. Und dann schwebt über allem noch der aktuelle Hansa-Skandal.

Bernd Wüstneck Nach der Randale vergangene Woche beim Spiel gegen den 1. FC Magdeburg ist die Südtribüne gesperrt. In diesem Block stehen auch die gewalttätigen Fans von Hansa Rostock.

Mitten in der wohl größten Krise des FC Hansa Rostock kommt es am Samstag (14.00 Uhr) im Rostocker Ostseestadion zu dem hochbrisanten Drittliga-Duell mit Dynamo Dresden. Die Fanlager beider Clubs gelten als miteinander verfeindet, in den vergangenen Jahren war es schon zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. So muss sich vor dem Landgericht Rostock derzeit ein Rostocker wegen versuchten Totschlags verantworten. Er soll bei dem Duell in der vergangenen Saison einen Pflasterstein auf einen Polizisten geworfen haben.

Nach der Randale vergangene Woche beim Spiel gegen den 1. FC Magdeburg ist die Südtribüne gesperrt. In diesem Block stehen auch die gewalttätigen Fans von Hansa Rostock. Mit Spannung wird erwartet, welche Auswirkungen die Sperrung haben wird. Es ist zu vermuten, dass sich die Hansa-Fans Karten für andere Tribünen gekauft haben. Wegen der Nähe zur extremen Fanszene und einer Anzeige wegen des Verdachts der Untreue war der Vorstandsvorsitzende von Hansa Rostock, Michael Dahlmann, am Donnerstag zurückgetreten.

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