FUßBALL

Jena hat Respekt vor Hansas Offensive

Carl Zeiss Jena tritt am Samstag als Außenseiter im Ostseestadion an. Hansa Rostock plagen derweil Personalsorgen.
Thomas Krause Thomas Krause
Jens Härtel will einen Sieg mit Hansa.
Jens Härtel will einen Sieg mit Hansa. Peter Krüger
Rostock.

Eine kleine Erkältungswelle bereitet Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock vor dem Heimspiel am Samstag gegen den FC Carl Zeiss Jena ein paar Sorgen. Mit Marcel Hilßner, Lukas Scherff und Eric Gründemann lagen drei Spieler in dieser Woche flach. „Bei diesen Temperaturschwankungen muss man damit immer rechnen. Aber bei Lukas sieht es ganz gut aus, bei den anderen müssen wir abwarten“, sagte Trainer Jens Härtel vor dem Ostduell.

Welche Elf der Fußball-Lehrer am Ende auf den Rasen schicken wird, dürfte sich daher auch erst kurz vor der Partie entscheiden. Weiterhin verzichten muss Härtel aber auf jeden Fall auf Willi Evseev (Operation nach Handbruch) und Stürmer Marco Königs, dessen Genesung nach seinem Mittelfußbruch nicht so recht voranschreitet. „Er hat deshalb einen Spezialisten in Köln aufgesucht“, sagte der Hansa-Trainer.

An der Zielstellung gegen die Thüringer ändern diese Personalien aber nichts. „Für uns geht es um viel. Wir wollen uns noch einen Tick verbessern in der Tabelle und deshalb brauchen wir die drei Punkte“, so Härtel. Hansa hat als Fünfter derzeit sieben Punkte Rückstand auf den Tabellenvierten Hallescher FC. Die Bilanz spricht indes für die Rostocker, die mittlerweile seit sieben Ligaspielen unbezwungen sind, allerdings auch nur drei dieser sieben Partien gewannen.

Beim Tabellenvorletzten Carl Zeiss Jena hat man derweil nach dem 2:1-Sieg gegen Energie Cottbus und den zwei Unentschieden davor wieder Mut geschöpft im Kampf um den Klassenerhalt. „Die Stimmung in der Mannschaft ist positiv. Unsere Aufgabe besteht darin, alle Spieler auf die Aufgabe bei Hansa Rostock zu fokussieren“, sagte Trainer Lukas Kwasniok in der Thüringer Allgemeinen. Die Schwere dieser Aufgabe sei ihm gleichwohl bewusst: „Soukou, Biankadi und vor allen Dingen Hilßner – um nur einige zu nennen. Da steckt schon hohe Qualität im Hansa-Team.“

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