Für die Burgenläufer, hier 2018 kurz nach dem Start in Penzlin, geht es am 22. August wieder von Burg zur Burg.
Für die Burgenläufer, hier 2018 kurz nach dem Start in Penzlin, geht es am 22. August wieder von Burg zur Burg. Thomas Krause
Laufsport

Jubiläums-Burgenlauf mit Überraschungen geplant

Am 22. August soll die 20. Auflage des Laufes zwischen den Burgen ausgetragen werden. Die ersten Anmeldungen sind schon eingetroffen.
Neubrandenburg

Nach einjähriger Corona-Zwangspause möchte der HSV Neubrandenburg nun endlich seine Jubiläumsveranstaltung feiern und dafür ist bereits alles angerichtet: Am 22. August steigt die 20. Auflage des traditionsreichen Burgenlaufes. In diesem Jahr geht es über 23,9 Kilometer von der Burg in Penzlin zur Burg Stargard.

„Wir freuen uns, dass der Lauf in diesem Jahr stattfinden kann”, sagt Angelika Schlender-Kamp, Laufgruppen-Chefin beim HSV. Der Jubiläumslauf war eigentlich im vergangenen Jahr geplant, musste wegen der Coronakrise abgesagt werden. Diesmal steht der Austragung des Burgenlaufes wohl kein Virus im Weg. „Wir gehen davon aus, dass die Infektionszahlen so niedrig bleiben und wir laufen können”, sagt Angelika Schlender-Kamp. Auch Klaus Dittmer, Geschäftsstellenleiter beim HSV und Mitorganisator, glaubt, dass der Burgenlauf stattfinden wird. „Wir sind mit den Behörden ständig im Austausch, können aber noch nicht sagen, welche Coronaauflagen wir am 22. August erfüllen müssen, damit wir starten können”, sagt er.

Der HSV bietet einen Transfer nach Usadel an

Die Sportler können den Burgenlauf laufen oder walken. Die knapp 24 Kilometer lange Strecke zwischen den Burgen kann aber auch als Zweierstaffel absolviert werden. Der Staffelwechsel ist in Usadel vorgesehen. Der HSV bietet einen Transfer in das Dorf an der B 96 an.

Start für die Einzel- und Staffelläufer ist um 10 Uhr in Penzlin; die Walker begeben sich um 8 Uhr auf den Weg nach Burg Stargard. Die ersten Ausdauersportler haben sich für den 20. Burgenlauf bereits registrieren lassen. Anmeldeschluss ist am 10. August, für Läufer, die sich nach dieser Frist registrieren lassen, wird es dann etwas teurer. „Wir wünschen uns natürlich, dass viele Läufer dabei sein werden”, sagt die HSV-Laufgruppenchefin. Wegen des Jubiläums plant der Hochschulsportverein auch kleine Überraschungen. So ist eine Tombola vorgesehen, und Läufer, die kostümiert ins Ziel laufen, sollen zudem einen Extra-Preis erhalten. „Die Sportler müssen nicht die ganze Strecke im Kostüm laufen, es reicht, wenn sie das beim Zieleinlauf machen”, sagt sie.

Die Streckenrekorde halten Läufer aus der Ukraine

Angelika Schlender-Kamp hat den Burgenlauf übrigens bereits mehrmals gewonnen, letztmals 2019. Damals war sie in 1:47,47 Stunden schnellste Frau im Teilnehmerfeld. Bei den Männern holte sich Jan-Henrik Lange von der HSG Uni Greifswald den Burgenlauf-Sieg. Lange erreichte nach 1:37,31 Stunden das Ziel in Penzlin. Am Start damals waren 115 Burgenläufer, 23 Staffeln sowie 29 Frauen und Männer, die die Strecke walkten.

Die Streckenrekorde blieben 2019 allerdings unangetastet. Die Bestzeiten stammen aus dem Jahr 2002: Damals lief die Ukrainerin Olga Nevkapsa starke 1:37,25 Stunden, ihr Landsmann Dmytro Osadchyy brauchte für die knapp 24 Kilometer nur 1:21,29.

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