Regionalliga

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Kevin Weidlich mausert sich zum TSG-Spitzenspieler

In Jubellaune: Kevin Weidlich (2.v.r.).
In Jubellaune: Kevin Weidlich (2.v.r.).
M. Schütt

Zwei Spiele, zwei Tore: Der 25-Jährige hat bei den Neustrelitzern einen Lauf. Da kann sein Bruder bei Hansa neidisch werden.

 Er ist jetzt schon einer der ersten Gewinner der noch jungen Saison in der Fußball-Regionalliga: Gemeint ist Kevin Weidlich von der TSG Neustrelitz. Mit zwei Toren und einer Vorlage nach zwei Spieltagen führt der 24-Jährige nicht nur die interne TSG-Torschützenliste an, sondern steht gleichzeitig mit vier anderen Kickern auch an der Spitze der Torschützenliste in der Regionalliga.

Zudem setzte Kevin Weidlich in beiden Partien für die Mannschaft von TSG-Trainer Torsten Gütschow zahlreiche positive Akzente. Beim Saisonauftakt gegen Viktoria 1889 Berlin steuerte der gebürtige Hamburger per Fuß den TSG-Treffer bei der 1:2-Pleite bei, war einer der auffälligsten Akteure und machte den TSG-Fans Hoffnung, dass es nach dem personellen Umbruch in der Sommerpause schon noch besser wird. „Es wäre schöner, wenn ich kein Tor erzielt und wir lieber gepunktet hätten“, sagte Kevin Weidlich unmittelbar nach dieser Auftaktniederlage.

Am zweiten Spieltag passte dann wirklich alles beim 24-Jährigen. Gegen die spielstarke Zweitliga-Reserve des 1. FC Union Berlin war Kevin Weidlich mit dem Kopf zur Stelle und markierte beim 3:1-Auswärtssieg den zwischenzeitlichen Treffer zum 2:1. Dies bedeutete nicht nur Saisontor Nummer zwei für Weidlich, sondern auch die ersten drei Punkte für die TSG-Elf.

Nach Meinung des Mittelfeldkickers, dessen Bruder Denis-Danso Weidlich bei Drittligist Hansa Rostock unter Vertrag steht und im Moment nur neidisch zu Kevin schauen kann, soll das aber noch nicht das Ende seiner Toreserie für die TSG Neustrelitz sein. Vorerst sollen aber aller guten Dinge drei sein: Ein Tor von Kevin Weidlich beim Heimspiel am Sonntag gegen Germania Halberstadt (Anstoß 13.30 Uhr/Parkstadion) wäre logische Konsequenz des tollen Starts.

Stören würde es weder den 24-Jährigen und seine Teamkollegen noch den ständig größer werdenden Anhang der Neustrelitzer.