Hansa-Stürmer Streli Mamba ging einst für den SC Paderborn in der Bundesliga auf Torejagd.
Hansa-Stürmer Streli Mamba ging einst für den SC Paderborn in der Bundesliga auf Torejagd. Peter Krüger
2. Fußball – Bundesliga

Lässt ein Rückkehrer für Hansa die Muskeln spielen?

Stürmer Streli Mamba hatte beim kommenden Gegner SC Paderborn eine tolle Zeit. Nun geht er für Hansa Rostock auf Torejagd, gegen den SC.
Paderborn

Die erste Kampfansage gab es direkt nach dem Abpfiff bei der 1:2-Heimniederlage gegen den FC Erzgebirge Aue. „Jetzt müssen wir eben in Paderborn etwas für unser Punktepolster tun“, diktierte Jens Härtel, Trainer von Fußball-Zweitligist Hansa Rostock, kämpferisch in die Notizblöcke der anwesenden Journalisten.

Die Pleite gegen Aue sei mittlerweile ausgewertet und auch aus den Köpfen der Spieler raus, so Härtel ein paar Tage später: „Natürlich haben wir uns geärgert, dass wir die drei Punkte gegen Aue hergeschenkt haben.“

Das Ziel, etwas Zählbares vom Auswärtsspiel gegen den SC Paderborn (Sonntag um13.30 Uhr) – immerhin Tabellendritter – mitzunehmen, hat jedoch immer noch Bestand. Und wenn der SC Paderborn in dieser Saison irgendwo verwundbar ist, dann im „eigenen Wohnzimmer“.

Gegner ist in der heimischen Arena verletzbar

Denn alle drei bisherigen Niederlagen mussten die SC-Kicker in der Benteler Arena hinnehmen, auswärts läuft es hingegen wie geschmiert – dort sind sie sogar Ligaspitze.

Natürlich weiß Hansa-Coach Härtel („Wir kennen die Statistik, ja“) um die Paderborner Verletzlichkeit im eigenen Stadion, doch weiß er auch, „dass sie diese Zahlen kennen und bestimmt alles dafür tun werden, dass es aus ihrer Sicht besser wird“.

Besser als im Spiel gegen Aue soll es an diesem Sonntag auch für die Hanseaten laufen. „Die Mannschaft hat verstanden, dass sie wieder kompakter verteidigen muss und das nicht nur die Sache der Abwehrkette ist.“ Das gelte insbesondere bei Ballverlusten.

Hansa-Stürmer kehrt in die alte Heimat zurück

Vor allem gegen starke Paderborner müsse das besser werden, so Härtel. Ansonsten sei das Spiel gegen Aue ja nicht unbedingt „ein Grottenkick gewesen, wir hätten das auch gut und gerne gewinnen können“.

Calogero Rizzuto und Nik Omladic plagen sich derzeit noch mit leichten Blessuren rum, ansonsten können die Rostocker aber auf den Kader zurückgreifen, der zuletzt auch zur Verfügung stand.

Eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte wird es indes für Hansa-Stürmer Streli Mamba geben, der einst für den SC Paderborn in der Bundesliga auf Torejagd ging und mit seiner Geschwindigkeit so manch gestandenen Verteidiger alt aussehen ließ. Er erzielte für den SC im Oberhaus fünf Tore in 24 Spielen.

Für die Rostocker traf er in der 2. Bundesliga bislang nur einmal (bei der 1:3-Heimniederlage gegen Dynamo Dresden). Am Sonntagnachmittag wäre ein idealer Moment, seine alte (Paderborner) Stärke mal wieder unter Beweis zu stellen. Nun aber für seinen neuen Arbeitgeber Hansa Rostock.

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