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Läufer aus der Region jubeln beim Tollenseseelauf

Auf der Marathonstrecke gewann der Neubrandenburger Sven Lindhorst.
Auf der Marathonstrecke gewann der Neubrandenburger Sven Lindhorst.
Heiko Brosin

Über 2300 Ausdauer-Asse kamen zur 26. Veranstaltung, die wieder einen der schönsten Marathon-Kurse Deutschlands im Programm hatte. Die Einheimischen waren diesmal stark.

Einen neuen Rekord auf der Marathonstrecke (42,195 Kilometer) hat die Jugendstaffel „SC Neubrandenburg Triathlon“ aufgestellt. Die Nachwuchs-Triathleten Lennard Duske, Mathis Friese, Lukas Preußer und Schlussmann Ole Beier siegten beim 26. Tollenseseelauf in Neubrandenburg in der Gesamtzeit von 2:38:35 Stunden. Ihre Verfolger waren gut 35 Minuten später im Ziel.

Mit insgesamt 92 Staffeln, darunter allein 25 Firmenstaffeln, gab es einen neuen Teilnehmerrekord. Insgesamt waren mehr als 2300 Läuferinnen und Läufer dabei, darunter viele Kinder.

Lauf wird immer internationaler

Der Traditionslauf wird nicht nur immer beliebter, er wird auch immer internationaler. Neben Teilnehmern aus Neubrandenburgs Partnerstädten Villejuif, Flensburg, Petrosawodsk, Koszalin, Nevers und Gladsaxe waren in diesem Jahr auch Läufer aus den USA, Großbritannien, Kanada, Spanien, Schweden, der Slowakei, den Niederlanden, Rumänien und Japan dabei.

Aus Eritrea stammt Anbes Kidane, der zum ersten Mal am Lauf teilnahm und als anerkannter Flüchtling in Neubrandenburg lebt. Der 21-Jährige gewann den Halbmarathon in 1:20:26 Stunden.

Sven Lindhorst vom LSV Teterow gewann den Marathon in 3:00:15 Stunden. „Die äußeren Bedingungen waren heute optimal“, sagte der 46-jährige Neubrandenburger überglücklich im Ziel. Auch bei den Frauen blieb der Titel in Neubrandenburg. Angelika Schlender-Kamp vom Hochschulsportverein kam nach 3:19:06 Stunden als Erste an.