LEICHTATHLETIK

Neubrandenburg hat zwei Gold-Hoffnungen

In Baden-Württemberg werden am Wochenende die Deutschen Jugend-Meisterschaften ausgetragen. Neubrandenburgs Leichtathletikclub ist mit einem großen Team dabei.
Thomas Krause Thomas Krause
Cheyenne Kuhn und Chima Ihenetu fahren mit Medaillenhoffnungen zu den Deutschen Jugend-Meisterschaftan nach Sindelfingen.
Cheyenne Kuhn und Chima Ihenetu fahren mit Medaillenhoffnungen zu den Deutschen Jugend-Meisterschaftan nach Sindelfingen.
Das SCN-Trainerduo Nicole Herschmann und Alexander Bohr fährt hoffnungsvoll zur Deutschen Meisterschaft.
Das SCN-Trainerduo Nicole Herschmann und Alexander Bohr fährt hoffnungsvoll zur Deutschen Meisterschaft.
Nerubrandenburg.

Mit elf Leichtathleten und zwei Gold-Hoffnungen tritt der SC Neubrandenburg am Wochenende bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften an. Im Glaspalast von Sindelfingen (Baden-Württemberg) haben Sprinterin Cheyenne Kuhn und Hochspringer Chima Ihenetu die besten Aussichten, den obersten Podest-Platz zu erreichen.

Ihenetu übersprang in diesem Winter bei einem Meeting Anfang Januar in Nordrhein-Westfalen bereits 2,14 Meter und führt damit auch die deutsche Jahres-Bestenliste an. Seine bisherige Hallensaison glich jedoch einer Achterbahnfahrt. Bei den Norddeutschen Titelkämpfen Anfang Februar übersprang der 18-Jährige nur 2,06 Meter, sieben Tage später bei einem internationalen Hochsprung-Meeting in Chemnitz dann wieder 2,13 Meter.

Trainerin Nicole Herschmann verweist darauf, dass man bisher viel an der Technik gearbeitet habe und es deshalb auch mal kein gutes Ergebnis geben könne. Dennoch – Sonntag ab 13.15 Uhr gehört der SCN-Athlet zu den heißesten Anwärtern auf Gold.

Sprinterin gehört zu Top-Favoritinnen

Offenbar gut gearbeitet haben auch Cheyenne Kuhn und ihr Trainer Alexander Bohr in den vergangenen Wochen. Die erst 16-jährige Sprinterin gehört in Sindelfingen über die 60 Meter zu den Top-Favoritinnen auf den deutschen Meistertitel in der Altersklasse U20. Mit 7,45 Sekunden liegt Kuhn auf Rang zwei der deutschen Jahres-Bestenliste. Schneller war in diesem Jahr nur die 19 Jahre alte Denise Uphoff vom Sprint-Team Wetzlar, die vor einer Woche in Leipzig 7,43 rannte.

Von einem möglichen Gold möchte Alexander Bohr denn auch nicht reden: „Eine Medaille ist das Ziel, das hat Cheyenne selbst auch so formuliert. Und das ist auch richtig, dass wir da offensiv rangehen. Von Gold zu sprechen, wäre dann aber doch etwas vermessen.” Die Neubrandenburger Sportgymnasiastin hat bislang ein Super-Jahr hinter sich, ließ mehrmals ihre persönliche Bestzeiten über die 60 Meter purzeln. Bei den Norddeutschen Meisterschaften im heimischen Jahnsportforum war sie konkurrenzlos, rannte in 7,45 locker zum Titel.

Diskuswerfer mit Medaillen-Chancen

„Cheyenne ist sehr fokussiert, beschäftigt sich mit den Dingen, die sie im Training macht”, lobt ihr Coach. Mit der 16-Jährigen scheint der Club mal wieder ein großes Talent auf den Sprintstrecken zu haben. Bohr weiß um die besonderen Fähigkeiten der SCN-Läuferin, verweist aber in dem Zusammenhang auf eine Tatsache. „Cheyenne ist erst 16, das wird oft ausgeblendet. In der U20 ist sie mit die Jüngste, da gibt es auch mal Rückschläge.”

In Sindelfingen tritt Kuhn in einem Riesenfeld an. 90 junge Damen sprinten am Samstagvormittag um die Plätze für das Finale, das dann um 13.40 Uhr gestartet wird. „Das Finale ist ein Muss”, meint Alexander Bohr.

Zum weiteren Aufgebot des SC Neubrandenburg gehören Cindy Keipke (1500 Meter), Martha Gettel (400m), Lukas Lappe (Dreisprung), Joanne Schiffer, Luisa Kosch (beide Weitsprung), Klara Podszuk, Franca Gelbhaar, Erik Marquardt und Kai Gieraß (alle Diskuswurf). „Drei Medaillen, das ist unser Ziel”, sagt SCN-Sportwartin Astrid Kumbernuss. Chancen auf Edelmetalle dürften in erster Linie die drei Diskuswerfer des SCN besitzen.

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