DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN

Neubrandenburger hat Triathlon-WM im Blick

Der Triathlon-Nachwuchs kürt am Sonntag in Thüringen die deutschen Meister. Für Till Kramp vom SCN könnte es sich besonders lohnen.
Till Kramp (rechts, im Training mit Chris-Marvin Scheffler) ist die Medaillenhoffnung beim SCN.
Till Kramp (rechts, im Training mit Chris-Marvin Scheffler) ist die Medaillenhoffnung beim SCN. Thomas Krause
Neubrandenburg ·

Deutsche Meisterschaft, die Zweite: Nach dem Regen-Abbruch der nationalen Titelkämpfe der Nachwuchs-Triathleten Mitte Juli in Schongau (Bayern) werden die Meisterschaften am Sonntag in Jena erneut gestartet. Lediglich die Jungen der B-Jugend hatten in Schongau ihre Meister gekürt, bevor der große Regen kam.

In der thüringischen Stadt werden fünf Titel und vier Startplätze für die Weltmeisterschaft Mitte Oktober auf den Bermudas vergeben. Die Junioren und die Jugend A starten in Jena über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen. Für die Jugend B geht es über 400 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen. Der erste Startschuss ertönt am Sonntag um 9.30 Uhr.

Der SC Neubrandenburg reist mit einem 15-köpfigen Team nach Jena. Triathlon-Cheftrainer Frank Heimerdinger hofft auf zwei Medaillen; einer der Kandidaten ist dabei Till Kramp. Der 19-Jährige hat nicht nur gute Chancen auf einen Podiumsplatz, Kramp gehört auch zu den Anwärtern auf ein WM-Ticket. „Die WM wäre für ihn die Krönung, aber Till hat auch das Zeug dazu”, sagte Heimerdinger.

Der Schongau-Abbruch durchkreuzte die Pläne

Bei den Junioren hat der zweifache Europameister Henry Graf seinen WM-Startplatz bereits sicher. Der Neubrandenburger Till Kramp sowie Justus Töpper aus Brandenburg, Luca Fahrenson (Nordrhein-Westfalen), Jan Diener (Baden-Württemberg), der Berliner Janne Büttel und Fabian Schönke (Niedersachsen) werden als Mitbewerber um die restlichen zwei Flugtickets auf die Bermudas genannt. Im Neubrandenburger Triathlon-Team gab es zuletzt allerdings ein paar Probleme mit verletzten und kranken Sportlern. Hinzu kam, dass durch den Abbruch der Titelkämpfe in Schongau alle Planungen über den Haufen geworfen werden mussten.

„Einige Athleten waren danach im Urlaub, weil der ja vorher geplant war. Die ganze Vorbereitung auf die Meisterschaft ist dadurch sehr zäh geworden”, sagte Frank Heimerdinger. Viele seien mittlerweile seit mehr als 50 Wochen im Training: „Die Saison war wirklich sehr lang. Nach Jena ist aber erst einmal Schluss.”

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