DEUTSCHE MEISTERSCHAFT SCHWIMMEN

Neubrandenburgerin holt Silber bei Schwimm-DM

Nach der Weltmeisterschaft in Südkorea sorgt Marie Pietruschka aus Neubrandenburg auch bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin für Furore. Der Schwimmerin gelang eine neue Bestzeit.
Peter Krüger Peter Krüger
Die Neubrandenburgerin Marie Pietruschka mit der Silbermedaille in der Hand. Sie wurde mit der Leipziger Mixed-Staffel Zweiter
Die Neubrandenburgerin Marie Pietruschka mit der Silbermedaille in der Hand. Sie wurde mit der Leipziger Mixed-Staffel Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin. Peter Krüger
Berlin.

Was für ein Auftakt für Marie Pietruschka bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen. Die Neubrandenburgerin, die für die SSG Leipzig ins Becken springt, überzeugte gleich bei ihren ersten beiden Starts im Rahmen der Berlin Finals 2019.

Erst schwamm sie Bestzeit (1,00,89 Minuten) im Vorlauf über 100 Meter Schmetterling und schlug sogar als Erste ihres Laufs an. Nur wenige Minuten später durfte sich die 24-Jährige sogar die erste Medaille um den Hals hängen. Mit der 4x200 Meter-Freistil-Staffel der Leipziger schlug die Neubrandenburgerin hinter der Siegermannschaft von Neckarsulmer Sport-Union (7:40,62) als zweitbestes Team Deutschlands (7:43,38) an und sicherte sich die Silbermedaille. Dritter wurde die Mannschaft um den deutschen Schwimmstar Sarah Köhler (7:45,85), die SG Frankfurt.

Trainer: „Super Start in die Meisterschaft”

„In der Staffel hat jeder seine Leistung gebracht”, so Pietruschka, „ich selbst habe mich im Wasser auch pudelwohl gefühlt. Die Medaille nehmen wir natürlich gerne mit”. Auch ihr Trainer Frank Embacher zeigte sich zufrieden. „Marie ist Bestzeit im Vorlauf geschwommen und auch die Staffel hat geliefert. Das war ein super Start in die Meisterschaft.”

Und das obwohl Pietruschka erst am Montagabend von der Schwimm-Weltmeisterschaft aus Südkorea zurückkehrte, bei der sie mit der 4x200-Freistil-Staffel sogar Siebte wurde. „Das hat natürlich alles ganz schön geschlaucht, umso überraschter bin ich, wie gut es heute für mich gelaufen ist”. Um knapp zwei Sekunden verbesserte sie ihre 100-Meter-Schmetterlings-Bestzeit und das, „obwohl ich diese Disziplin schon lange nicht mehr geschwommen bin”. Pietruschka sprang über diese Strecke eigentlich nur ins Wasser, um bis zum Wochenende die Zeit zu überrbrücken. „Ansonsten wäre die Zeit schon ganz schön lang geworden.”

Gleich vier Starts wird die heutige Wahl-Leipzigerin am Samstag und Sonntag absolvieren, große Ziele setzt sie sich aber nicht. „Ich will einfach nur Spaß haben und dann schauen wir mal, was am Ende rauskommt.” Trainer Embacher geht da schon ein wenig hoffnungsvoller zu Werke. „Vielleicht haut Marie bei ihren Starts ja noch mal einen raus”. So wie eben schon an Tag eins der Deutschen Meisterschaft.

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Kommentare (1)

Herzlichen Glückwunsch zu einer tollen Leistung!