FUßBALL-OBERLIGA

Phantom! Malchower legen Protest gegen Spielwertung ein

Der Fußball-Oberligist aus Malchow musste gegen den Brandenburger SC die nächste Pleite hinnehmen. Doch diese Niederlage wollen sie nicht so einfach hinnehmen.
Peter Krüger Peter Krüger
Auch wenn Malchows Kapitän Stefan Voß (rechts) seinen Gegenspieler hier unter Kontrolle hat, gab es eine deftige Pleite.
Auch wenn Malchows Kapitän Stefan Voß (rechts) seinen Gegenspieler hier unter Kontrolle hat, gab es eine deftige Pleite.
Malchow.

Als Schiedsrichter Jacob Pawlowski nach nur wenigen Sekunden Nachspielzeit die Partie der Fußball-Oberliga zwischen dem Malchower SV und dem Brandenburger SC Süd abpfiff, prangerte an der Anzeigetafel ein deutliches 0:5. Und somit Malchows 13. Niederlage in Folge.

Doch ganz so einfach, auch wenn am Ende aus sportlicher Sicht völlig verdient, will man die Niederlage in der Inselstadt nicht hinnehmen. „Wir haben Protest gegen die Spielwertung eingelegt“, so Malchows Chef Bernd Klein, „den Rest muss jetzt der Verband entscheiden“.

Phantom erzielt die Gäste-Führung

Der Grund des Protests? „Die Nummer 18 der Brandenburger stand vor der Partie nicht auf dem Spielberichtsbogen“, klärte MSV-Trainer Sven Lange auf. Auf dem Spielfeld – wenige Minuten später – sehr wohl. Und agierte bei seinem Auftritt als „Phantom“ gar nicht mal so schlecht.

Denn in der 26. Minute schüttelte die Nummer 18 mit dem Namen Alexander Eirich Malchows Abwehrspieler Robert Quaschning ab und erzielte eiskalt das 1:0. „Für mich war das zuvor ein Foulspiel an Quaschning“, so Coach Lange, der aber auch zugibt, „dass der Ball schon viel früher hätte geklärt werden müssen“.

Und das Phantom trifft sogar doppelt

Bis dahin waren die Hausherren recht gut in der Partie und machten den Brandenburgern, die nur drei Minuten später schon auf 2:0 erhöhten, das Leben schwer. MSV-Stürmer Tobias Täge vergab noch in Minute 22 die große Chance zur eigenen Führung, auch in der 54. Minute tauchte der Torjäger allein vor demGäste-Keeper auf, fand in diesem aber seinen Meister.

Der direkte Konter der Brandenburger brachte dann auch gleich die Entscheidung. MSV-Keeper Filip Hnup holte einen Gäste-Stürmer im eigenen Strafraum von den Beinen – der verwandelte Strafstoß bedeutete das 0:3. „Wir haben die ersten 20 Minuten wirklich gut gespielt und auch nach dem 0:2 nicht aufgesteckt. Doch das dritte Gegentor war dann der Genickbruch“, sagte Lange. Kurz vor dem Ende erzielten die Gäste dann noch zwei weitere Treffer – sogar das „Phantom“ Eirich traf noch einmal.

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