RADSPORT

PSV-Radler machen Trainer mit guten Zeiten glücklich

Ein Neubrandenburger Radsportler feierte in der Schweiz sogar sein Bundesligadebüt.
Leo Grützner hat auf der Rostocker Radrennbahn abgeliefert. Der PSV-Starter zählt zu den Stützen seines Vereins
Leo Grützner hat auf der Rostocker Radrennbahn abgeliefert. Der PSV-Starter zählt zu den Stützen seines Vereins. Peter Krüger
Rostock ·

Lässig saß Marko Weber, Radsporttrainer beim PSV 90 Neubrandenburg, in seinem Campinghocker. Gut gelaunt, wohlgemerkt. Und das hatte gleich mehrere Gründe. Zum einen sendete Klärchen die sonnigsten Grüße, die man sich nur wünschen konnte.

Zum anderen lieferten seine Mädels und Jungs bei der Leistungsüberprüfung auf der Rostocker Radrennbahn gute Zeiten ab. An zwei Tagen wurden die Zeiten über verschiedene Distanzen gemessen, die letztendlich auch ausschlaggebend dafür sind, wie sich der Landeskader zusammensetzt.

„Alle haben die Zeiten abgeliefert, die wir auch im Vorfeld erwartet haben“, so Marko Weber zufrieden, doch, und das schiebt er ganz schnell hinterher, „darauf können wir jetzt erstmal aufbauen, besser geht es natürlich immer noch“.

PSV-Athletin fährt im Führungstrikot

Nun geht es für seine Schützlinge am kommenden Wochenende aber wieder von der Bahn zurück auf die Straße. Am Samstag steht das zweite Rennen des Grand Prix Westpommern in Polen an. Sandrine Weber (U17) startet nach ihrem Sieg im ersten Rennen dann sogar im Führungstrikot.

„Das würden wir natürlich gerne verteidigen wollen“, so Coach Weber. Mit am Start wird auch PSV-Fahrer Ole Grawe sein, der am vergangenen Wochenende sein erstes Bundesligarennen (U19) in Gippingen (Schweiz) absolviert hat. „Das war schon etwas Besonderes für mich“, so Grawe, der zugibt, „doch ein wenig aufgeregt“ gewesen zu sein. Er habe einiges gelernt bei seinem Debütrennen auf großer Ebene, so Grawe.

„Beim nächsten Mal stelle ich mich bei der Startaufstellung viel weiter nach vorne“, weiß der PSV-Fahrer. Dieses Mal hatte er es noch nicht getan und wurde prompt bestraft. Nach knapp 55 (von insgesamt 90) Kilometern wurde Grawe, wie viele andere Fahrer auch, aus dem Rennen genommen.

„Die Leistung hat noch nicht gepasst“, gibt er offen zu. Konnte es aber auch gar nicht. Grawe hatte zuletzt mit einer Corona-Erkrankung und der daraus resultierenden Quarantäne sowie dem Trainingsrückstand zu kämpfen. Ende Juni steht dann auch schon das zweite Bundesligarennen im Rahmen der Deutschen Meisterschaft auf dem Programm.

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