FUßBALL

Razzien in Fanszene von Hansa Rostock

150 Polizisten sind im Einsatz gegen Fans von Hansa Rostock. Es geht um Sachbeschädigungen und Graffiti-Schmierereien. Dabei wird nicht nur in MV ermittelt.
Stefan Treptropp Stefan Treptropp
In Teterow wurden zuletzt Anschlusskästen und Fassaden von Hansa Rostock Fans besprüht.
In Teterow wurden zuletzt Anschlusskästen und Fassaden von Hansa Rostock Fans besprüht. Eberhard Rogmann
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Stralsund.

Die Bundespolizei hat am Dienstagmorgen mit Razzien gegen Mitglieder der Fanszene von Hansa Rostock begonnen. Die Beamten ermitteln wegen des Verdachts der Sachbeschädigungen und Graffiti-Schmierereien. Wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte, sind rund 150 Polizisten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg im Einsatz.

Schwerpunkt in MV

Durchsucht werden 16 Objekte in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Niedersachsen. Der Schwerpunkt liege in MV, hieß es. Unter anderem rückten die Beamten in Altenpleen bei Stralsund an. Zuletzt waren Hansa-Schmierereien auch in Teterow ein großes Thema.

Die Ermittlungen richten sich dem Sprecher zufolge gegen 13 Beschuldigte, die der Fanszene des Fußball-Drittligisten zuzuordnen seien. Sie sollen 37 Straftaten im Bereich der Graffiti-Schmierereien und Sachbeschädigungen begangen haben. Dabei soll es um Sprühereien an Zügen und Bahnanlagen gehen. Die Ermittlungen laufen bereits seit 2017. Mit Ergebnissen der Durchsuchungen ist erst in den nächsten Tagen zu rechnen.

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