BASKETBALL PLAYOFFS

Rostocker Basketballer müssen Aufstiegstraum begraben

Die Rostock Seawolves brauchten einen Sieg gegen Bayer Giants Leverkusen, um auch weiterhin von der Bundesliga träumen zu können. Doch es kam anders.
Enttäuschung bei Rostocks Keith Wright.
Enttäuschung bei Rostocks Keith Wright. Peter Krüger
Rostock ·

Das wars dann – die Aufstiegsträume der Rostock Seawolves sind geplatzt. Im vierten Playoff-Spiel um den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga haben die Ostseestädter gegen die Bayer Giants Leverkusen eine 16-Punkte-Führung im Schlussviertel verspielt und mit 83:96 nach Verlängerung verloren.

Die Seawolves mussten das Heimspiel gegen Leverkusen gewinnen, um noch eine Minimalchance im Meisterschaftsrennen zu wahren. Doch daraus wurde nichts, die Hansestädter, die als Vorrundenerster in die Playoffs starteten, verloren nun schon ihr drittes der letzten vier Spiele.

Die Seawolves waren anfangs das dominierende Team und führten bereits mit 27:17. Danach häuften sich jedoch die Fehlversuche beim Gastgeber, während Leverkusen viel besser im Spiel war und mit einem 15:2-Lauf für die Wende sorgte.

Vier Sekunden vor Schluss gab es den Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel waren die Seawolves wieder besser im Spiel und konnten sich zu Beginn des Schlussviertels mit 16 Punkten absetzen. Doch die Leverkusener starteten wieder eine Aufholfjagd und kamen vier Sekunden vor Ende nach einem Dreier von Haris Hujic noch zum Ausgleich.

In der Verlängerung lief beim Bauermann-Team kaum noch etwas zusammen, so dass die Gäste schließlich einen deutlichen Sieg feiern konnten.

Seawolves-Coach Dirk Bauermann nach dem Spiel: „Wir waren über 35 Minuten die bessere Mannschaft und hatten im letzten Viertel einen 16-Punkte-Vorsprung. Dann haben den Jungs die Nerven einen Streich gespielt. Leverkusen hat das vermutlich gefühlt und dann sehr schwere Würfe getroffen. Ich glaube, der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen. Die Dinge sind jetzt so, wie sie sind. Es sind noch zwei Spiele. Nun geht es darum, sich mit Anstand aus dieser Saison zu verabschieden. Trotz der Niederlage kann man sicher stolz und sehr zufrieden sein auf diese Saison und auf die Entwicklung, die die Mannschaft genommen hat.“

Die Rostocker können bei noch zwei verbleibenden Playoff-Spielen nicht mehr Gruppenerster werden. Nur der Gruppenerste zieht ins Finale der ProA ein und erhält das sportliche Aufstiegsrecht für die 1. Bundesliga.

 

 

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