Trainer Mark Frank mit seinem erfolgreichen Sohne Eric
Trainer Mark Frank mit seinem erfolgreichen Sohne Eric ZVG
Leichtathletik

Rostocker Speerwerfer legt Superserie hin

Beim Europacup der Werfer in Portugal überzeugte der Rostocker Eric Frank, auch wenn ihm eine Medaille verwehrt blieb.
Leiria

Podium verpasst, aber dennoch glücklich die Heimreise angetreten: Der Rostocker Speerwerfer Eric Frank verbesserte beim Werfer-Europacup in Leiria (Portugal) seine persönliche Bestleistung (68,60) um mehr als fünf Meter auf glatt 74,00 Meter. In der U23-Wertung landete der 20-Jährige vom 1. LAV Rostock beim Sieg des Finnen Teura'itera'i Tupaia (77,21) zwar „nur” Rang fünf, doch das dürfte er locker verschmerzt haben.

„Es war ein unglaublicher Wettkampf mit einer Superserie”, sagte der 20-Jährige, der in Rostock von seinem Vater Mark Frank trainiert wird. Seine alte Bestmarke übertraf der Youngster in seinen sechs Durchgängen gleich fünfmal (66,93 Meter/70,55/74,00/71,71/72,10/73,35). Doch die 74 Meter sollen es längst nicht gewesen sein, in der kommenden Sommersaison peilt das Duo mehr an. „75 Meter sind ein lohnendes Ziel, und nach diesem Wettkampf in Portugal darf es sogar etwas mehr sein. Wenn am Ende eine 76 plus steht, wäre es eine tolle Entwicklung”, sagte Mark Frank.

Das deutsche U23-Team gewann Gold

Mit seiner Leistung trug der Rostocker Speerwerfer wesentlich dazu bei, dass die deutschen Werfer und Stoßer die U23-Mannschaftswertung vor der Türkei und Italien gewannen. „Jetzt freue ich mich auf die Sommersaison”, sagte Eric Frank. In Leiria wurden die Europacup-Sieger in den Disziplinen Kugelstoßen, Diskuswurf, Hammerwurf sowie Speerwurf in der Elite und der U23 gekürt.

Während die U23-Athleten gute Leistungen zeigten, enttäuschte die deutsche Elite. „Die Leistungen im Aktivenbereich waren leider zum Teil ganz schön durchwachsen”, konstatierte Sven Lang, Leitender Bundestrainer Wurf.

So wurde Diskuswerferin Nadine Müller vom SV Halle nur Siebte mit 57,23 Metern. Die Hallenserin war kurzfristig für die Marike Steinacker vom TSV Bayer Leverkusen an den Start gegangen. Steinacker, die in Neubrandenburg bei Gerald Bergmann trainiert, musste wegen einer Coronainfektion absagen. Bei den Diskusmännern war der Magdeburger Henrik Janssen als Neunter (58,23) bester Deutscher.

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