KOMMENTAR

Rote Karte für Verlogenheit und Doppelmoral

An jedem Wochenende pilgern rund eine halbe Million Menschen in die Stadien der Republik – und verursachen einen beachtlichen CO2-Ausstoß. Wie sollen Fans dann zum Spiel kommen, fragt unser Autor.
Andreas Becker Andreas Becker
An jedem Wochenende pilgern rund eine halbe Million Menschen in die Stadien der Republik – und verursachen einen beachtl
An jedem Wochenende pilgern rund eine halbe Million Menschen in die Stadien der Republik – und verursachen einen beachtlichen CO2-Ausstoß. Frank Rumpenhorst
Neubrandenburg.

Die Verbotsorgien für das Volk sollen also weiter gehen: Keine Fahrten mit dem SUV mehr, keine Flugreisen mehr – und jetzt auch bitteschön den seit Kindesbeinen verehrten Lieblingsclub der Bundesliga bei Auswärtsspielen nicht mehr unterstützen. Denn wie soll der geneigte Fan aus Berlin, Leipzig und Rostock ohne Auto nach Großaspach, Paderborn oder Augsburg kommen? Mit der Bahn, hahaha!

Ohne Fans keine Stimmung, ohne Fans keine Einnahmen, ohne Fans kein Profifußball. Aber Hauptsache die Politiker rufen vormittags in Brüssel den Klimanotstand aus und jetten nachmittags per Kurzstreckenflug nach Frankfurt. So viel Verlogenheit und Doppelmoral können Fußballfans nur die rote Karte zeigen. Platzverweis auf Lebenszeit.

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Kommentare (3)

.... mir schon mal vorsorglich eine blaue Plakette aus dem Netz ausgedruckt. Wenn sie dann mal eingeführt wird habe ich sie schon.
Ich lebe jetzt auch die Doppelmoral.
In der Politik sitzen eben keine Fachkräfte.

Ein Wochenende ohne Fußballfans - Polizei, Bahnpersonal und Umwelt würden sich bedanken.

Wenn die Klimajünger,dass auch am liebsten untersagen würden,dürfte es von dieser Gruppe auch keine Demonstrationen mehr geben,denn da reisen diese Klimajünger ja auch mit dem Bus,Bahn und dem Auto an.