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Geldstrafen bei WM

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Russen müssen für Hitler-Flagge zahlen

Kroatien wurde schon zweimal von der Fifa zur Kasse gebeten. Torwart Danijel Subasic (rechts) wurde für das Zeigen dieses T-Shirts verwarnt.
Kroatien wurde schon zweimal von der Fifa zur Kasse gebeten. Torwart Danijel Subasic (rechts) wurde für das Zeigen dieses T-Shirts verwarnt.
Xinhua

Russische Fans bescheren ihrem Fußball-Verband bei der WM eine Geldstrafe. Verglichen mit einer Unachtsamkeit der Kroaten fällt sie verhältnismäßig gering aus.

Dem kroatischen Fußball-Verband kommt eine kleine Unachtsamkeit während der WM in Russland teuer zu stehen. Vor der Verlängerung verteilten Betreuer Getränkeflaschen an die Spieler, leider waren sie nicht von offiziellen Fifa-Sponsoren. Die Disziplinarkommission des Weltverbandes bestrafte die Kroaten, weil Spieler „nicht autorisierte Produkte” auf dem Platz präsentierte. Kostenpunkt: 70000 Schweizer Franken (60500 Euro).

Und es war nicht das erste Mal, dass die Fifa einschritt. Kroatiens Torwart Danijel Subasic wurde verwarnt, weil er „eine politische Botschaft” auf seinem T-Shirt präsentiert hatte. Der Keeper hatte nach dem Spiel gegen Dänemark die Aufschrift „Forever“, die Nummer 24 und ein Foto seines 2008 gestorbenen Jugendfreunds Hvroje Custic präsentiert. Dieses Shirt trägt Subasic nach eigener Aussage in Gedenken an seinen ehemaligen Mitspieler seit zehn Jahren bei jedem Fußballspiel.

Russland zahlt für Hitler-Plakat

Gastgeber Russland musste 10000 Schweizer Franken zahlen, weil Fans ein „diskriminierendes Banner” zeigten. Auf dem Plakat war die Zahl 88 zu sehen, die als Code für „Heil Hitler” steht. Das Vergehen ist laut Fifa also weniger schlimm, als die richtigen Getränke zu sehen.

Weil Serbiens Trainer Mladen Krstajic den deutschen Schiedsrichter Felix Brych „nach Den Haag” vor das UN-Kriegsverbrechertribunal schicken wollte, musste er 5000 Franken zahlen.