DFB-Pokal
Schafft den Videoschiedsrichter ab

Bremens Torwart Jiri Pavlenka konnte den Elfmeter von Münchens Robert Lewandowski zum 3:2-Siegtor nicht parieren.
Bremens Torwart Jiri Pavlenka konnte den Elfmeter von Münchens Robert Lewandowski zum 3:2-Siegtor nicht parieren.
Christian Charisius

Im Pokalhalbfinale Werder Bremen gegen Bayern München hat Schiedsrichter Daniel Siebert eine der krassesten Fehlentscheidungen der Fußballsaison getroffen. Das muss Konsequenzen haben, meint Nordkurier-Redakteur Andreas Becker.

Welch Arroganz! Eine äußerst umstrittene Entscheidung – und der Unparteiische Daniel Siebert verweigert sich dem Videoschiedsrichter. Ein Blick auf den Fernsehschirm hätte den Schiedsrichter davon überzeugt, was für eine falsche Entscheidung er gerade getroffen hat.

Da wird extra der Videoschiedsrichter eingeführt, um umstrittene Szenen aufzuklären – und was macht Siebert in einem Pokalhalbfinale? Er entscheidet das Spiel! Als Sahnehäubchen setzt Siebert seine Begründung oben drauf: Der Bremer Spieler habe den Bayern-Kicker am Fuß getroffen. 1000 Zeitlupen aber bewiesen, dass kein Körperkontakt an den Füßen bestanden hat.

Schade, dass die Spieler auf dem Platz professionell sehr gute Leistungen gezeigt haben, der Schiedsrichter aber selbst sich auf unterstem Amateurniveau bewegt hat – ohne allen Amateurkickern mit dieser Bemerkung hier weh zu tun.

Deshalb, eine Bitte: Schafft sofort den Videoschiedsrichter ab! Er ist am Mittwochabend ad absurdum geführt worden.