BOXEN (MIT BILDERGALERIE)

Schweizerin schreibt Geschichte im Boxring

Das international besetzte Boxturnier „Olympische Hoffnungen des Nordens“ ist in Neubrandenburg wieder eine feste Größe geworden. Sogar der Bundestrainer geriet ins Schwärmen.
Peter Krüger Peter Krüger
Packende Faustkämpfe beim Neubrandenburger Boxturnier.
Packende Faustkämpfe beim Neubrandenburger Boxturnier. Peter Krüger
Packende Faustkämpfe beim Neubrandenburger Boxturnier.
Packende Faustkämpfe beim Neubrandenburger Boxturnier. Peter Krüger
Packende Faustkämpfe beim Neubrandenburger Boxturnier.
Packende Faustkämpfe beim Neubrandenburger Boxturnier. Peter Krüger
Packende Faustkämpfe beim Neubrandenburger Boxturnier.
Packende Faustkämpfe beim Neubrandenburger Boxturnier. Peter Krüger
Erstmals in der Turniergeschichte haben auch Mädchen mitgeboxt.
Erstmals in der Turniergeschichte haben auch Mädchen mitgeboxt. Peter Krüger
Die beiden PSV-Boxer Jannik (links) und Niklas Wilß starteten für den Landesverband MV.
Die beiden PSV-Boxer Jannik (links) und Niklas Wilß starteten für den Landesverband MV.
Neubrandenburg.

Peter Busse, Boxtrainer des PSV 90 Neubrandenburg, atmet tief durch. Soeben fiel die Tür (ein letztes Mal) ins Schloss, durch die in den vergangenen vier Tagen so etliche Athleten, Verantwortliche und auch die Zuschauer hinein- und hinausströmten. Der Ring ist abgebaut, die Halle gesäubert – das 28. Boxturnier „Olympische Hoffnungen des Nordens“ somit Geschichte.

Busse ist zufrieden, denn das traditionelle Turnier der Faustkampf-Talente (Altersklasse 14 und 15) ist endlich wieder in Neubrandenburg angekommen. Nach dem Vorjahr glänzte der PSV bereits zum zweiten Mal als Ausrichter, nachdem die Veranstaltung ein knappes Jahrzehnt lang in Wismar ausgetragen wurde.

Mit Herzblut bei der Sache

„Dieses Turnier hat wieder einen Schritt nach vorne gemacht“, findet Busse, „wir haben mehr Leute erreicht als noch im Vorjahr und was das Wichtigste ist, alle waren am Ende zufrieden“.

Was vom organisatorischen Ablauf her sicherlich zu erwarten gewesen ist, weil die Organisatoren des PSV ohnehin mit jeder Menge Herzblut bei der Sache waren, musste dann sportlich im Ring erst bewiesen werden. Und das taten die insgesamt 74 Boxerinnen und Boxer aus Deutschland, Polen und der Schweiz ohne Zweifel.

„Das boxerische Niveau war richtig hoch, wir haben erstklassige Kämpfe gesehen“, schwärmte der deutsche Bundestrainer (Nachwuchs) Andreas Schulze. Ein Turnier, das den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern (15 Medaillen) als Gesamtsieger hervorbrachte, natürlich auch dadurch begünstigt, dass die MV-Crew die größte Anzahl an Teilnehmern gestellt hatte.

PSV-Boxer haben alles gegeben

Niedersachsens Landesverband sowie die polnische Mannschaft folgten auf den Plätzen. Jannik und Niklas Wilß, die Zwillingsbrüder, die als einzige PSV-Boxer in den Ring stiegen, verkauften sich zwar teuer, mussten aber gegen namhafte Gegner (Deutscher Vizemeister und Dritter der Deutschen Meisterschaft) Niederlagen einstecken. „Wir beide haben alles gegeben, mehr war leider nicht drin“, beurteilte Jannik Wilß seinen Kampf und den seines Bruders.

Eine Schweizerin hingegen schrieb indes Geschichte. Angela de Felice war die erste weibliche Boxerin, die beim traditionsreichen Boxturnier zu Titelehren kam. Erstmals gingen hier Mädels an den Start, zehn insgesamt – bei den Jungen waren es 64. „Eine Neuerung, die das Turnier aufwertet“, findet Busse – und freut sich schon auf die 29. Ausgabe im nächsten Jahr. Und natürlich darüber, dass dieses geschichtsträchtige Boxturnier in Neubrandenburg wieder eine feste Hausnummer geworden ist.

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