LEICHTATHLETIK

SCN-Dame gibt Debüt im Mehrkampf-Mekka

Nach dem Auftakt in Halle/Saale steht für Sophie Weißenberg ein ganz besonderer Wettkampf auf dem Programm.
Thomas Krause Thomas Krause
Siebenkämpferin Sophie Weißenberg vom SC Neubrandenburg startet erstmals in Götzis.
Siebenkämpferin Sophie Weißenberg vom SC Neubrandenburg startet erstmals in Götzis. Heiko Brosin
Neubrandenburg.

Der Traum vieler Leichtathleten wird für Sophie Weißenberg wahr: Die Siebenkämpferin des SC Neubrandenburg startet am 25. und 26. Mai zum ersten Mal in ihrer Laufbahn in Österreichs Mehrkampf-Mekka Götzis.

Der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) gab am Dienstag sein Aufgebot bekannt, zu dem mit Manuel Eitel vom SSV Ulm ein weiterer Neuling gehört. Götzis gilt als weltweit bestes Mehrkampfmeeting.

Sophie Weißenberg, einstige U20-Vize-Weltmeisterin im Weitsprung, hatte sich im Vorjahr mit 6165 Punkten, die sie bei einem Sportfest in den USA erreichte, in der deutschen Spitze etabliert.

Auch die Vize-Weltmeisterin ist dabei

In Götzis wird die Neubrandenburgerin gemeinsam mit Vize-WeltmeisterinCarolin Schäfer, EM-Teilnehmerin Mareike Arndt und 6000-Punkte-Athletin Anna Maiwald (beide TSV Bayer 04 Leverkusen) die deutschen Farben vertreten.

Deutschlands Zehnkämpfer sind in Götzis durch den WM-Dritten Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) und den EM-Vierten Niklas Kaul vom USC Mainz vertreten. Ein Fragezeichen steht laut dem Internetportal leichtathletik.de hinter der Teilnahme von Vize-Weltmeister Rico Freimuth (SV Halle).

Sophie Weißenberg war bei den Offenen Mehrkampfmeisterschaften in Halle/Saale in die Freiluftsaison gestartet. Bei Dauerregen und bescheidenen acht Grad stieg die Siebenkämpferin jedoch vorzeitig aus.

Das Wetter spielte nicht mit

„Wegen des Wetters war es für uns wie ein Schlag ins Gesicht”, sagte ihr Trainer Carsten Hodea. Die 100-Meter Hürden (14,34 Sekunden), den Hochsprung (1,68 Meter) und das Kugelstoßen (12,14 Meter) absolvierte die SCN-Sportlerin noch, den Weitsprung und die 200 Meter ließ sie bereits aus.

Zum Speerwerfen trat die SCN-Siebenkämpferin wieder an, auch weil sich das Wetter etwas besserte – und zeigte dort ihr Vermögen. Mit 48,83 Metern warf sie den Speer nicht nur am weitesten im Teilnehmerfeld, Weißenberg verbesserte ihre persönliche Bestweite auch um gut sechs Meter.

Zum Vergleich: Halle-Siegerin Janina Lange vom MTV Lübeck warf den Speer auf 36,62. „Das Ergebnis beim Speerwerfen ist das einzige Positive gewesen”, sagte Hodea.

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