SCN-Diskuswerferin Claudine Vita ist bei der WM in Amerika dabei.
SCN-Diskuswerferin Claudine Vita ist bei der WM in Amerika dabei. Peter Krüger
Leichtathletik-Weltmeisterschaft

SCN-Diskuswerferin für WM nominiert

Nun ist es amtlich: Claudine Vita vom SC Neubrandenburg ist bei der Weltmeisterschaft dabei.
Neubrandenburg

Sie hatte es gehofft, nach der Deutschen Meisterschaft am vergangenen Wochenende wurde sie von den Bundestrainern für eine Nominierung vorgeschlagen, nun aber hat sie es endlich amtlich: Claudine Vita, Diskuswerferin des SC Neubrandenburg, ist für die Weltmeisterschaft nominiert.

Nach der Olympiateilnahme (9. Platz) in Tokio im Vorjahr, dem 9. Platz bei der Weltmeisterschaft in Doha 2019 sowie dem vierten Rang bei der Europameisterschaft in Berlin 2018 ist es für die 25-Jährige der vierte ganz große Wettkampf.

Zwar hatte Claudine Vita bei den nationalen Meisterschaften am vergangenen Wochenende mit dem vierten Platz (63,36 Meter) ganz knapp das Podium verpasst, doch ihre geworfene Saisonbestleistung von 64,60 Meter gab letztendlich den Ausschlag für den Sprung zur Weltmeisterschaft im Juli in Eugene (USA).

WM-Vorbereitung in Neubrandenburg und Kienbaum

Neben Vita wurden zudem die Deutsche Meisterin Kristin Pudenz (SC Potsdam) und Vizemeisterin Shanice Craft (SV Halle) für die WM nominiert, Marike Steinacker vom TSV Bayer Leverkusen ist Ersatzkandidatin.

„Die Nominierung ist natürlich wichtig für Claudine selbst, aber auch für den Club“, so Astrid Kumbernuss, Sportwartin des SC Neubrandenburg, „wir freuen uns sehr darüber, vor allem weil es in diesem Jahr wahrlich nicht einfach war, sich gegen die Konkurrenz im eigenen Land durchzusetzen. Claudine hat das aber gut gemacht und bislang ohnehin eine gute Saison hingelegt.“

Jetzt wird der Fokus aber erstmal auf die WM-Vorbereitung gelegt, die in Neubrandenburg sowie in Kienbaum stattfinden wird. Denn allzu weit entfernt ist die Weltmeisterschaft, die vom 15. bis 24. Juli im amerikanischen Eugene ausgetragen wird, ja nun auch nicht mehr. „Ein Platz unter den besten Acht und eine Weite von über 64 Meter, das wäre schon toll“, so Astrid Kumbernuss hoffnungsvoll.

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