Triathletin Lena Meißner ist die Anstrengung ins Gesicht geschrieben.
Triathletin Lena Meißner ist die Anstrengung ins Gesicht geschrieben. Super League Triathlon
Super League

SCN-Triathletin Lena Meißner glänzt in München

Die Neubrandenburger Triathletin belegte bei einem neuen Wettkampf-Format in München den zweiten Platz.
Neubrandenburg

Lena Meißner vom SC Neubrandenburg hat nach langer Wettkampfpause einen glänzenden Saisoneinstieg gefeiert. Bei den Arena-Games in München landete die 23-jährige Triathletin, die ihren letzten Wettkampf im November 2021 bestritten hatte, hinter der Britin Beth Potter auf dem zweiten Platz. Dritte im Olympiapark von München wurde die deutsche Olympiastarterin Anabel Knoll. Bei der Indoor-Veranstaltung mussten die Triathleten insgesamt fünf Rennen – jeweils über die Distanzen 200 Meter Schwimmen, vier Kilometer Radfahren und ein Kilometer Laufen – absolvieren. Geschwommen wurde im Olympia-Schwimmbad, Rad gefahren auf einer Rolle und gerannt auf dem Laufband. Für Deutschland waren fünf Triathleten am Start.

Nach zwei Vorläufen folgte ein Finale mit drei Rennen. Das erste und dritte Rennen wurde in gewohnter Triathlon-Reihenfolge absolviert, das zweite in umgekehrter Reihenfolge. In der Triathlon-Super League ist dies ein ganz besonderes Wettkampfformat mit insgesamt drei Rennen.

Justus Nieschlag belegte den dritten Platz

Die weiteren Stationen der Arena-Games sind in London am 23. April und Singapur, wo am 7. Mai das Grand-Final steigen wird. Die Sieger der Serie bei den Frauen und Männern dürfen sich eSports-Weltmeister nennen. Die WM-Titel werden in Kooperation von World Triathlon und Super League-Triathlon vergeben. Besonderer Anreiz für die Sportler: In der Super League werden auch schon Qualifikations-Punkte für die Olympischen Spiele in Paris 2024 vergeben.

Bei den Männern belegte der Deutsche Justus Nieschlag Platz drei hinter dem Franzosen Aurelien Raphael und Max Stapely aus Australien und komplettierte somit das starke Abschneiden der DTU-Athleten in München. Nach dem Rennen sagte das Neubrandenburger Triathlon-Aushängeschild, dass sie aufgrund des herausfordernden Formats „während der Rennen ziemlich auf die Zähne beißen musste”.

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