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Sieger des Tollensesee-Marathons visiert Müritzlauf an

Der Neubrandenburger Triathlontrainer und Sieger des Tollensesee-Marathons, Steffen Justus, hat ein weiteres Laufziel entdeckt. Fix ist die Sache aber noch nicht.
Thomas Krause Thomas Krause
Steffen Justus nach seinem Sieg beim Tollensesee-Marathon.
Steffen Justus nach seinem Sieg beim Tollensesee-Marathon. Peter Krüger
Neubrandenburg.

Sieg beim Neubrandenburger Halbmarathon, Sieg beim Rennsteiglauf, Sieg beim Tollensesee-Marathon – folgt jetzt auch ein Erfolg beim Müritzlauf? Das könnte gut sein: Ex-Profitriathlet Steffen Justus erwägt einen Start beim Ultralauf über 75 Kilometer rund um die Müritz. Der Lauf wird am 17. August zum 19. Mal in Waren gestartet.

„Ich überlege mir das momentan gerade und hätte auch Lust darauf. Aber entschieden ist es noch nicht, weil da auch ein paar andere Dinge mit reinspielen”, sagt der 37-Jährige. Justus ist seit dem 1. Mai dieses Jahres Trainer am Triathlon-Bundesstützpunkt in Neubrandenburg und dort stark eingebunden.

Im Vorjahr siegte ein Holländer

Im vergangenen Jahr hatte der Holländer Jan-Albert Lantink den Müritzlauf gewonnen. Der 60-Jährige, der mit 4:58,04 Stunden auch den Streckenrekord hält, lief nach 5:22,02 Stunden ins Ziel am Stadthafen. Zweiter wurde Stefan Mast vom SV Turbine Neubrandenburg mit 5:41,49. So schnell wie der 42-Jährige bewältigte noch nie ein Läufer aus Mecklenburg-Vorpommern den Ultralauf um die Müritz.

Bei den Frauen hatte die Hamburgerin Britta Giesen dominiert (6:07,34). Lantink sei dieses Jahr aber nicht am Start, teilte der Veranstalter mit.

Den Rennsteig-Ultra lief er in 5:12 Stunden

Steffen Justus hatte beim Neubrandenburger Tollenseseelauf in 2:35,55 Stunden den elf Jahre alten Marathon-Streckenrekord (2:44,56) pulverisiert. Sollte Justus beim Müritzlauf starten, dürfte auch dort der Streckenrekord wackeln.

Zum Vergleich: Beim anspruchsvollen Rennsteiglauf über 73,9 Kilometer mit hunderten Höhenmetern holte sich der Ex-Profi im Mai in 5:12,56 Stunden den Sieg.

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