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Neustrelitz steigt wieder in Punktspielbetrieb ein

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TSG-Marschroute ist klar: Schnell raus aus dem Keller!

Es geht wieder los: TSG-Trainer Andreas Petersen (links) und "Co" Ersan Parlatan haben den Fußball-Regionalligsten Neustrelitz nach eigener Aussage gut auf den Kampf gegen den Abstieg vorbereitet.
Es geht wieder los: TSG-Trainer Andreas Petersen (links) und "Co" Ersan Parlatan haben den Fußball-Regionalligsten Neustrelitz nach eigener Aussage gut auf den Kampf gegen den Abstieg vorbereitet.
Matthias Schütt

In der Fußball-Regionalliga geht die Winterpause vorbei. Nach durchwachsener Hinrunde fühlen sich die Neustrelitzer bereit für den Start. Detlef Granzow und Matthias Schütt nahmen die Situation beim Tabellen-13. und in der Liga unter die Lupe.

Sonntag um 13.30 Uhr steigt im Neustrelitzer Parkstadion die Rückrunde mit dem Spiel der TSG gegen die Zweitliga-Reserve von Union Berlin. Alles klar bei den Petersen-Mannen?

Im Prinzip ja. Die Testergebnisse lassen sich sehen – nur einer der Übungskicks wurde verloren. Das ist ja schon mal was. Und, im zehntägigen Trainingslager in der Türkei wurde intensiv gearbeitet. Trainer Andreas Petersen ist sich jedenfalls sicher, dass sein Team den Anforderungen des Abstiegskampfes gerecht wird. Zumal das erste Ziel des neuen Trainerpaares Petersen/Parlatan erreicht wurde: Die Mannschaft überwinterte zwar im Tabellenkeller, aber auf einem Nichtabstiegsplatz. „Wir haben uns gut vorbereitet. Aber das alles zählt jetzt nicht mehr. Der Wettkampf ist der Maßstab“, weiß Petersen. Die Marschroute ist klar: Schnell raus aus dem Keller.

Drei neue Spieler sind im Winter gekommen. Hat der Personalwechsel dem Konkurrenzkampf gut getan?

Absolut! Kerem Behnke vom BAK, Mattia Trianni aus Rehden und vor allem Fabio Vitteritti, der einst in Magdeburg spielte, sind Zugewinne für das Team. Der offensive Mittelfeldspieler Vitteritti dürfte als erster Chancen auf den Sprung in die Stammformation haben. Und Trainer Petersen konnte in der Vorbereitung zudem einige Langzeitverletzte begrüßen – auch von denen gibt es Druck auf die Etablierten. Für drei Plätze hat der Trainer noch keine abschließende Lösung. Eine Frage ist: Wer steht im Tor?

Da sind zwei Daniels Konkurrenten. Zwischen Bittner und Strähle fällt die Entscheidung.

Beide Keeper haben ihre Vorzüge. Die Entscheidung dürfte ganz knapp werden und dem Trainer-Gespann in Zusammenhang mit dem neuen Torwarttrainer Gunnar Kaiser nicht leicht fallen. Trainer Andreas Petersen meint denn auch gelassen: „Die Entscheidung zum Start ist kein Rückrunden-Freifahrtschein.“