FUßBALL-REGIONALLIGA

TSG Neustrelitz verliert beim Berliner AK 07

Die TSG Neustrelitz steht nach der Niederlage nun vor dem „Endspiel um den Klassenerhalt“. Immerhin besteht noch eine theoretische Chance.
Die TSG-Truppe um Zvonimir Teklic (blaues Trikot) verlor das Nachholspiel gegen den Berliner AK 07.
Die TSG-Truppe um Zvonimir Teklic (blaues Trikot) verlor das Nachholspiel gegen den Berliner AK 07. Picasa
Berlin.

Groß war die Enttäuschung am Mittwochabend bei Fußball-Regionalligist TSG Neustrelitz. Mit 0:1 (0:0) wurde das Nachholspiel beim Berliner AK 07 verloren, dabei stand der Regionalliga-Meister von 2014 gegen 19.50 Uhr schon mit einem Bein beim Abpfiff in der Oberliga. Da aber der unmittelbare Konkurrent von der VSG Altglienicke eine halbe Stunde später noch mit 1:3 gegen Hertha BSC II verlor und die Teams aus Bautzen und von Chemie Leipzig nicht spielten, besteht zumindest noch rein rechnerisch die Chance auf den Klassenerhalt.

Mit 26 Punkten sind die Residenzstädter weiterhin Tabellenvorletzter und haben bei nur noch vier Partien auf dem Programm acht Zähler Rückstand auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz. „Wir wissen, wie angespannt die Situation ist. Die Hoffnung ist aber weiterhin da, auch wenn wir alle gerade sehr enttäuscht sind“, sagte TSG-Coach Tomasz Grzegorczyk nach der Auswärtsniederlage im Poststadion.

Tor des Tages durch Foulelfmeter

Dabei erarbeiteten sich die Gastgeber vor rund 270 Zuschauer in Halbzeit eins eine Vielzahl von Chancen, spielten die Neustrelitzer Abwehr fast schwindelig und vergaben bereits nach einer Minute einen Foulelfmeter – BAK-Kicker Seref Özcan traf nur den Pfosten. Erst nach knapp 15 Minuten konnten sich die Residenzstädter vom Druck befreien und setzten ebenso erste Akzente in der Offensive. So klatschte ein Freistoß von TSG-Kapitän Filip Luksik (33.) an den Pfosten. Es ging ohne Tore in die Kabinen.

Die Hauptstädter waren auch nach Wiederanpfiff weiter das spielbestimmende Team und durch einen Foulelfmeter – Enes Küc lief an, verlud TSG-Keeper Felix Junghan und traf zum 1:0 – erzielten die Hausherren in der 71. Spielminute das spielentscheidende Tor. „Es war eine schwere Geburt“, so BAK-Trainer Markus Zschiesche, der einst mit TSG-Coach Tomasz Grzegorczyk zusammen für den Torgelower SV Greif spielte. Elf Minuten vor dem Gegentreffer hatte TSG-Kicker Alexander Lukesch selbst die große Chance auf ein Tor, aber freistehend vor BAK-Keeper Jakub Jakubov schoss der 23-Jährige über das Tor. Da den Gästen in der Schlussphase nichts mehr einfiel, brachten die „Athletiker“ den Heimsieg sicher über die Zeit.

Zum Kellerduell und „Endspiel um den Klassenerhalt“ geht es für die TSG-Truppe am Sonnabend wieder nach Berlin. Dann treffen die Neustrelitzer auf den direkten Tabellennachbarn und Aufsteiger VSG Altglienicke (Anstoß 13.30 Uhr/Jahnsportpark). „Das ist ein Neun-Punkte-Spiel für uns. Da geht es um alles“, ist sich auch TSG-Coach Tomasz Grzegorczyk der Situation vor dem Duell gegen den Drittletzten der Regionalliga Nordost bewusst.

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