Überraschungssieger Patryk Dudek mit dem Siegerpokal in der Hand.
Überraschungssieger Patryk Dudek mit dem Siegerpokal in der Hand. Peter Krüger
Ausgelassene Stimmung auf dem Siegerpodest: Patryk Dudek (Mitte) feiert zusammen mit Bartosz Zmarzlik (links) und Fredrik Lind
Ausgelassene Stimmung auf dem Siegerpodest: Patryk Dudek (Mitte) feiert zusammen mit Bartosz Zmarzlik (links) und Fredrik Lindgren seinen Sieg. Peter Krüger
Speedway-WM-Lauf in Teterow

Überraschungssieger beim Deutschland-Grand-Prix

Der Pole Patryk Dudek stahl beim deutschen Speedway-Lauf um die Weltmeisterschaft der Konkurrenz die Show. Der deutsche Starter schrammte knapp am Halbfinale vorbei.
Teterow

Wetter und Stimmung waren prächtig, die Spannung riesig – Speedway-Herz, was willst du mehr? Und wenn am Ende dann noch ein Überraschungsgewinner wie der Pole Patryk Dudek vom Siegerpodest jubelt, dann scheinen die knapp 10000 Zuschauer beim Deutschland-Grand-Prix (Speedway) in Teterow so einiges erlebt zu haben.

Der 29-jährige Dudek gewann den vierten – und somit den einzigen in Deutschland ausgetragenen – Lauf zur Weltmeisterschaft am Samstagabend vor seinem Landsmann Bartosz Zmarzlik und dem Schweden Fredrik Lindgren.

Damit sprang Dudek in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaft von Rang 14 auf Platz acht nach vorne. Der deutsche Starter Kai Huckenbeck, der in Teterow dank einer Wildcard ans Startband rollen konnte, zeigte eine starke Leistung und verpasste das Halbfinale nur knapp. Er wurde nach den Vorläufen mit sechs Punkten Zehnter, sorgte bei seinen Rennen aber für mächtig Stimmung bei den einheimischen Fans.

Weiterlesen: 10.000 Besucher bei Bergring-Arena in Teterow

Pole Zmarzlik bleibt WM-Führender

Ersatzfahrer Norick Blödorn (Schleswig-Holstein) kam bei einem Rennen zum Einsatz und verbuchte dort einen Punkt. Als kleiner Sieger zumindest konnte sich neben dem Überraschungsgewinner Dudek auch der WM-Führende Zmarzlik fühlen, der seinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft trotz kleinerer Schwierigkeiten in Teterow weiter ausbauen konnte.

Nach vier von zwölf Läufen liegt er nun elf Zähler vor seinem Landsmann Maciej Janowski. Der Däne Leon Madsen folgt auf Rang drei. In drei Wochen findet im polnischen Gorzow der fünfte von insgesamt zwölf WM-Läufen statt.

zur Homepage