INES GEIPEL

Vorsitzende der Doping-Opfer-Hilfe tritt zurück

Die langjährige Vorsitzende des Vereins Doping-Opfer-Hilfe tritt zurück. Offenbar gibt es bereits Pläne für einen Nachfolger.
Simon Voigt Simon Voigt
Ines Geipel
Ines Geipel Rainer Jensen
Berlin.

Die langjährige Vorsitzende des Vereins Doping-Opfer-Hilfe (DOH), Ines Geipel, tritt zurück. Darüber berichtet die ARD-Dopingredaktion am Dienstag auf Sportschau.de. Als „aussichtsreicher Nachfolgekandidat” wird in dem Bericht der Heidelberger Sportrechtler Michael Lehner genannt.

Geipel war seit 2013 Vorsitzende der DOH. 2011 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz für ihr Engagement bei der Aufarbeitung des DDR-Dopingsystems. In den vergangenen Monaten meldeten sich immer mehr Kritiker zu Wort, die den Verdacht äußerten, dass bei der Vergabe von staatlichen Hilfsgeldern für Dopingopfer auch Trittbrettfahrer versuchen könnten, diese Unterstützung zu bekommen. Geipel stritt dies stets ab. Mitte November forderten führende Dopingexperten in einem offenen Brief an den Bundestag eine radikale Änderung der derzeit geltenden Regeln für die Doping-Opferhilfe.

Am Donnerstag kommt die DOH zu ihrer nächsten Mitgliederversammlung zusammen. Der Termin stand bereits länger fest. Nach Informationen der ARD-Dopingredaktion will Geipel dort ihren Posten abgeben. Aussichtsreichster Nachfolgekandidat soll demnach der Heidelberger Sportrechtler Michael Lehner sein.

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Kommentare (1)

Damit tut sie sich keinen Gefallen. Das könnte nur die Richtigkeit der gemachten Vorhaltungen gegenüber der DOH bestätigen. Man kann auch sagen Rücktritt gleich Schuldeingeständnis.